Bis Anfang 2027 soll die Produktion von Wasserbasislacken am BASF-Standort in Schwarzheide eingestellt werden. Dies teilte der Chemiekonzern nun offiziell mit. Wie es in einem Statement heißt, investiert die BASF in eine neue Produktionsanlage für Lacke am Standort Münster und will Prozesse zukünftig stärker automatisieren. Von der Anlagenschließung in Schwarzheide werden etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen sein. Ziel, so die BASF weiter, sei es, „so viele Mitarbeitende wie möglich intern auf andere Positionen zu vermitteln“.
Die BASF teilte dazu mit:
Mit einer Investition in eine neue Produktionsanlage für Lacke am Standort Münster wird BASF Coatings ihre Prozesse zukünftig stärker automatisieren, um auf diese Weise eine höhere Prozessstabilität und Effizienz für ihre Kunden sicherzustellen.
In der Folge wird die Produktion von Wasserbasislacken am Standort Schwarzheide eingestellt werden. Bis Anfang 2027 sollen Produktionskapazitäten schrittweise an die BASF-Standorte Münster und Würzburg verlagert werden.
Von der geplanten Anlagenschließung werden etwa 90 Mitarbeitende der BASF Schwarzheide GmbH betroffen sein. „Unser Ziel ist es, so viele Mitarbeitende wie möglich intern auf andere Positionen zu vermitteln. Wir haben großes Interesse, ihre Erfahrung für das Unternehmen zu erhalten, ganz besonders angesichts der laufenden Investitionsprojekte und rentenbedingter Abgänge am Standort Schwarzheide“, sagte Anne Francken, kaufmännische Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der BASF Schwarzheide GmbH.
In der Anlage werden Basislacke für die Automobilindustrie hergestellt, die wesentlich zum optischen Eindruck von lackierten Karosserien beitragen.
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Red. / Presseinformation




