Teichland Montag, 08 September 2014 von Redaktion

Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“ in Teichland gegründet

Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“ in Teichland gegründet

Am Freitag dem 29.08.2014 haben Einwohner des Ortsteiles Maust, in der Gemeinde Teichland, die Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“ gegründet.

Im Zuge der Flutung des 2015 ausgekohlten Tagebaus „ Cottbus Nord“ und der Schaffung des Ostsee, entstehen für den Ort Maust, zukünftig gravierende Probleme. Es wird große Einschnitte in die Wohnqualität und das Leben der Einwohner geben, wenn die Planungen, die derzeit bekannt sind, so umgesetzt werden.

Alle bisherigen Informationen der verantwortlichen Unternehmen und Körperschaften zum entstehen des Ostsees zeigen deutlich, das diese Probleme nicht erkannt, herunter gespielt und verschwiegen werden.

Die Bürgerinitiative wird auf diese Probleme aufmerksam machen um Lösungen kämpfen und Vorschläge unterbreiten. Zu den Sprechern der Bürgerinitiative wurde Dinyar Moriabadi und Jörg Huschmann gewählt.

Die Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“ setzt sich folgende Ziele:

  1. Die Planung der Wasserlinie des zukünftigen „Ostsees“ soll nicht über der tiefsten Geländeoberkante der Ortslage Maust liegen. Nach derzeitiger Planung wäre die Wasserlinie ca. 2 Meter über der Geländeoberkante von Maust
        
        
  2. Die Entwässerung des zukünftigen „Ostsees“ hat naturfreundlich, ökologisch und entsprechend der Größe des „Ostsees“ separat und außerhalb der Ortslage Maust zu erfolgen. Auf keinen Fall ist die Entwässerungsplanung des Ostsees mit dem vorhandenen Grabensystems in Maust zu verbinden (Hochwasserschutz).
        
        
  3. Auf Grund des zu erwartenden nachbergbaulichen Grundwasserstandes fordern wir die Öffnung der ehemals vorhandenen Wassergräben entsprechend des zukünftigen Grundwasserstandes (auch nachbergbaulicher Grundwasserstand) in der Ortslage Maust, sowie der gesamten Gemarkung Maust (Feld und Flur).
        
        
  4. Wir setzen uns für ein maßhaltiges Tourismuskonzept der Gemeinde Teichland ein.

 

Quelle: Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“

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