Forst (Lausitz) Freitag, 07 August 2020 von Redaktion / Presseinfo

Zwei Männer randalierend durch Forst gezogen

Zwei Männer randalierend durch Forst gezogen

In Forst sind gestern Abend zwei 21 und 25 Jahre alte Männer randalierend durch die Straßen gezogen. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen, außerdem leisteten sie Widerstand gegen die Polizei. Ein Mann kam in Gewahrsam.

Die Polizei teilte dazu mit.

Lauthals grölend und randalierend zogen am Donnerstagabend zwei 21 und 25 Jahre alte Männer durch Forst. In der C.-A.-Groeschke-Straße und in der Ringstraße begingen sie Sachbeschädigungen an Fallrohren, Lampen und einer Haustür. Die beiden polizeilich bereits in Erscheinung getretenen Forster wurden gestellt. Sie versuchten sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren und Widerstand zu leisten. Der Ältere musste zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Spree-Neiße

Spremberg: Polizeibeamte kontrollierten am Donnerstagabend nach 20:00 Uhr einen Kleinkraftradfahrer in der Erwin-Strittmatter-Promenade. Der Mann war mit 3,04 Promille stark alkoholisiert. Wegen dieser Verkehrsstraftat wurde umgehend eine beweissichernde Blutprobe realisiert.

Guben: Der Enkeltrickbetrüger Ralf war am Donnerstag sehr erfolgreich. In einem Telefonat erzählte er einer 79-jährigen Rentnerin etwas von einem Autokauf, für den er das entsprechende Geld benötige. Der Betrüger instruierte die Frau so, dass sie beim Geldabholen in der Bank eine Story erzählen solle, damit niemand etwas ahnen könne. Das tat die Gubenerin auch und übergab, nachdem sie dem Kriminellen auch noch ihre Bankdaten für die Rücküberweisung mitgeteilt hatte, gegen 16:45 Uhr einem ihr völlig fremden Mann das Geld. Erst später wurde ihr klar, dass sie ihr Erspartes nie wiedersehen wird und meldete sich bei der Polizei.

Deshalb in diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:

Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.).

Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.

So können Sie sich schützen:

Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/ Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.

Spremberg, Guben: In der Friedensstraße in Spremberg kollidierten am Freitagvormittag gegen 09:30 Uhr zwei PKW bei einem Vorfahrtunfall. Es entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. Etwa 15 Minuten später waren in der Cottbuser/Ecke Friedrich-Schiller-Straße in Guben ein PKW DACIA und ein QUAD an einem weiteren Vorfahrtunfall beteiligt. Der 48-jährige Quad-Fahrer musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Er war mit 0,98 Promille alkoholisiert. Schaden hier – ebenfalls rund 3.000 Euro.

Hänchen, Reuthen: Am Donnerstagabend kollidierten bei Hänchen und bei Reuthen ein PKW NISSAN und ein VW mit Rehen. Es entstanden Schäden von jeweils rund 3.000 Euro. Ein Tier flüchtete, eins verendete, die Autos blieben fahrbereit.      

Red./Presseinfo

Das könnte Sie auch interessieren