Spree-Neiße Montag, 26 Oktober 2020 von Redaktion

Coronavirus: Kitas in Forst, Peitz und Tschernitz betroffen. Zwei schließen

Coronavirus: Kitas in Forst, Peitz und Tschernitz betroffen. Zwei schließen

Laut Kreisverwaltung sind drei Kitas im Landkreis Spree-Neiße von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. Michael Koch, Dezernent im Landkreis berichtet sowohl von positiv getesteten Erzierhinnen als auch Kindern in den Kitas in Tschernitz, Peitz (evangelische Kita) und Forst (Kita Waldhaus). Zwei der drei Kitas schließen vorsorglich. Weiterhin hat der Landkreis einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt gegeben.

Getestete und Kontaktpersonen in Quarantäne. Tschernitz bleibt geöffnet

"Derzeitig werden die Informationen aus den beauftragten Tests gesammelt. Die Anzahl der Betroffenen kann noch nicht beziffert werden. Nur für die Kita in Tschernitz kann mitgeteilt werden, dass sie nicht geschlossen wird. Alle positiv getesteten Erzieherinnen/Kinder und alle engen Kontakte werden in Quarantäne geschickt." sagt Koch auf Nachfrage.

Für Kinder/Erziehrinnen, die zum fraglichen Zeitraum nicht in der Kita waren, kann der Betrieb weiter laufen. Für die beiden anderen Kitas wird nach Vorliegen aller Befunde ein vergleichbares Vorgehen geprüft.

Bereits gestern berichtete die Stadt Forst über die Coronafälle in der Kita Waldhaus, die ab heute geschlossen ist. ->> Weiterlesen

Zweiter Todesfall im Landkreis Spree-Neiße

Am Wochenende sind 37 neue SARS-CoV-2-Infektionen im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz klettert damit auf 84,4. Den stärksten Anstieg hat das Amt Döbern-Land zu verzeichnen mit 21 neuen Infektionen. Die Fälle hängen mit dem Ausbruch in einer Tschernitzer Kindertagesstätte zusammen. Eine weitere Person ist am Freitag im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung verstorben; die Zahl der Todesfälle im Landkreis steigt damit auf zwei.

Am stärksten betroffen sind die Stadt Forst (44 Fälle), das Amt Döbern-Land (38 Fälle) sowie die Stadt Spremberg (36 Fälle). Insgesamt sind 254 Menschen aus dem Landkreis labordiagnostisch positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet, fünf von ihnen müssen derzeit stationär behandelt werden. Genesen sind bisher 74 Menschen. Somit werden aktuell 178 infizierte und bekannte Fälle gezählt. 472 Personen befinden sich in Quarantäne. Alle Betroffenen sind isoliert in der häuslichen Umgebung oder im Krankenhaus, das Nachverfolgen der Kontakte dauert an. 

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