Groß Lindow Dienstag, 23 Juni 2009 von Helmut Fleischhauer

Ziegler überreicht „Verdienstmedaille“ an Frau Gudrun Grunow

Für ihr außerordentliches Engagement in der Gemeindearbeit ihres Heimatortes Groß Lindow hat Bundespräsident Horst Köhler Frau Gudrun Grunow die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen. In Vertretung des brandenburgischen Ministerpräsidenten überreichte Sozialministerin Dagmar Ziegler am Dienstag auf einem Festakt in der Kirche von Groß Lindow die hohe Auszeichnung.
In ihrer Laudatio würdigte die Ministerin den selbstlosen und ehrenamtlichen Einsatz Gudrun Grunows, die seit Jahren erfolgreich für ein aktives kommunales Leben wirkt. „Es lebt sich besser dort, wo sich Menschen mit Spaß an der Freud‘ und in Mitverantwortung für das Ganze engagieren. Sie, liebe Frau Grunow, haben Dinge bewegt, die das Maß des Alltäglichen übersteigen und den Alltag veränderten. Und Sie verstehen es, als unermüdlicher und emsiger Motor andere Menschen für die gute Tat zu motivieren und für eine Sache zu begeistern. Die von Ihnen entwickelten Aktivitäten zahlen sich deutlich sichtbar für ein gut funktionierendes Gemeindeleben aus. Dafür danke ich Ihnen sehr und gratuliere Ihnen herzlich zur Auszeichnung“, sagte sie.
Die 62-jährige Gudrun Grunow arbeitet seit über 30 Jahren aktiv und ehrenamtlich in der Kirchengemeinde mit. Besondere Verdienste erwarb sie sich um Erhalt und Instandsetzung der Kirche ihres Heimatortes, deren umfängliche Sanierung sie Anfang der 90-er Jahre federführend organisierte. Seitdem präsentiert sich ein Haus, das über die Gottesdienste hinaus vielfältig mit Leben erfüllt wird – unter anderem mit Konzerten, Touristenführungen, verschiedensten Veranstaltungen. In beeindruckender Weise ist es Frau Grunow gelungen, die zahlreichen Vereine des Ortes zusammen zu bringen und jährlich Programme „in der und rund um die Kirche“ zu organisieren, die Gäste aus nah und fern anlocken. So ist auch dank des uneigennützigen Engagements Gudrun Grunows eine große Palette sportlicher und kultureller Möglichkeiten entstanden, die für die Qualität des kommunalen Zusammenlebens spricht.
Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie

Das könnte Sie auch interessieren