Eisenhüttenstadt Sonntag, 28 Juni 2020 von Redaktion

Uferweg in Eisenhüttenstadt wird bis 2022 neu gestaltet

Uferweg in Eisenhüttenstadt wird bis 2022 neu gestaltet

Die Attraktivität Eisenhüttenstadts soll weiter steigen: Der Fördermittelbescheid der Landesregierung Brandenburg und der Europäischen Union über gut 2,6 Millionen Euro für die Neugestaltung des Uferweges ist in Eisenhüttenstadt eingetroffen. Das Geld stammt aus Mitteln für den Stadt-Umbau-Wettbewerb. Staatssekretär Rainer Genilke aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat ihn Donnerstagvormittag, 25. Juni 2020, an die Stadt übergeben. „Ich bin sehr gerne dafür nach Eisenhüttenstadt gekommen. Das Projekt ist es wert“, sagte er in seiner kurzen Ansprache.

Bürger und Bürgerinnen sollen eingebunden werden

Zuvor hatte ihm Bürgermeister Frank Balzer im Namen der Stadt dafür gedankt, dass es jetzt zu der Übergabe kommen konnte. Es sei ein positiver Anlass, zu man sich direkt vor Ort am Trockendock, wo ein Teil des neu zu gestaltenden Uferweges entlang führt, getroffen habe. „Der neue Uferweg ist ein großer Schritt voran für uns. Wir werden das Projekt auch öffentlich vorstellen und dazu Bürgerinnen und Bürger miteinbeziehen“, sagte der Eisenhüttenstädter Bürgermeister.

Fertigstellung bis Mitte 2022

Besonders hob Frank Balzer die Arbeit des Bereiches Stadtentwicklung und Stadtumbau hervor. Michael Reh als Bereichsleiter und Vertreter vor Ort sollte dann auch die Fördermittel-Urkunde aus den Händen des Staatssekretärs in Empfang nehmen. „Mit der uferbegleitenden neuen Geh- und Radwegeverbindung zwischen der Innenstadt und dem Freizeit- und Erholungspark Insel schaffen wir für den Bürger auch neue Aufenthaltsqualitäten am Wasser“, betonte Michael Reh. Er erläuterte Staatssekretär Rainer Genilke an einer Karte, wie der Uferweg ausgehend vom Milenzhafen über das Trockendock bis hinüber zur Inselspitze und der Insel ab Mitte 2022 aussehen wird.

Noch 2020 werden die Bauleistungen durch die Stadt ausgeschrieben. Die Förderung dieses Projektes, lobte der Staatssekretär, „ist gut angelegtes Geld“. Wie attraktiv Eisenhüttenstadt dadurch werden könne, zeigten auch die Grundstücksverkäufe für Eigenheime in der jüngeren Vergangenheit, konnte Bürgermeister Frank Balzer berichten.

pm/red

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