Landkreis
Niederlausitz Dienstag, 06 Oktober 2020 von Redaktion / Presseinfo

Verdi-Streik am Mittwoch: Keine Einschränkungen bei Sparkassen in Südbrandenburg

Verdi-Streik am Mittwoch: Keine Einschränkungen bei Sparkassen in Südbrandenburg

Trotz der Streikankündigung der Gewerkschaft Verdi gibt es morgen keinerlei Einschränkungen bei den Sparkassen Spree-Neiße, Niederlausitz und Elbe-Elster. Wie uns die drei Institute bestätigten, werden alle Filialen in Südbrandenburg wie gewohnt geöffnet sein. Die Gewerkschaft ruft morgen brandenburgweit Beschäftigte der Sparkassen zum ganztägigen Warnstreik auf.

Von der Sparkasse Spree-Neiße heißt es dazu:

 "Alle Geschäftsstellen der Sparkasse Spree-Neiße sind wie gewohnt geöffnet. Das umfangreiche Service- und Beratungsangebot steht den Kunden auch an diesem Tag in vollem Umfang zur Verfügung, es gibt keine Einschränkungen."

Die Gewerkschaft Verdi teilte dazu mit:

Zum ersten Mal in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten der Sparkassen in Brandenburg zu einem ganztägigen Warnstreik am kommenden Mittwoch, dem 7. Oktober 2020 auf.
Betroffen sind vom Warnstreik die Sparkasse Barnim, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin, die Kreissparkasse Märkisch-Oderland, die Sparkassen Uckermark, Spree-Neiße, die Mittelbrandenburgische Sparkasse, die Sparkasse Niederlausitz, Elbe-Elster und Prignitz. Kunden müssen sich am kommenden Mittwoch wegen des Warnstreiks auf Filialschließungen bzw. Wartezeiten einstellen.
Die zentrale Streikkundgebung, findet ab 11:00 Uhr vor dem Gebäude der Sparkasse Märkisch-Oderland, Große Str. 2-3, 15344 Strausberg, statt. Als Redner werden der ver.di Landesbezirksleiter Frank Wolf und Christoph Schmitz, für Finanzdienstleistungen zuständiges ver.di-Bundesvorstandsmitglied erwartet. „Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen haben die Arbeitgeber immer noch kein Angebot vorgelegt. Die Arbeitgeber verschleppen damit die Verhandlungen unnötig“, so ver.di-Landesbezirksleiter Frank Wolf.
„Die Beschäftigten der Sparkassen haben auch in den Zeiten der Pandemie dafür gesorgt, dass der Betrieb aufrecht erhalten werden konnte. Daher ist eine angemessene Erhöhung auch ihrer Einkommen gerechtfertigt“, so Sebastian Orthmann, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär für Finanzdienstleistungen

ver.di fordert in der Tarifrunde Bund und Kommunen (VKA) eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Außerdem sollen die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant/innen um 100 Euro monatlich steigen, zudem sollen die Ausbildungsbedingungen der Studierenden in den bislang nicht tariflich geregelten praxisintegrierten dualen Studiengängen tarifiert werden. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Red. / Presseinfo

Das könnte Sie auch interessieren