Niederlausitz Donnerstag, 30 April 2020 von Redaktion

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 24.04. - 30.04.2020

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 24.04. - 30.04.2020

Am 15. April hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirusausbreitung schrittweise zu lockern. Die Kontaktbeschränkungen bleiben vorerst bis zum 5.Juni 2020 bestehen. (Übersicht zur aktuellen Brandenburger Verordnung -> hier entlang). In Brandenburg wurden bisher 3.173 Infektionen (kumulativ)  nachgewiesen und 162 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. In diesem Artikel informieren wir seit dem 13.03.20 über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen aus der Lausitzer und speziell Südbrandenburger Region.

Allgemeine Verhaltenstipps, Kontaktstellen und Hinweise gibt es in der Meldung des Gesundheitsministeriums -> hier entlang.

Nachrichtenübersicht per E-Mail

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Weitere Artikel zum Thema Coronavirus in der Lausitz

 

Die aktuelle Woche

Die Woche vom 08.05. - 14.05.2020

Die Woche vom 01.05. - 07.05.2020

Die Woche vom 24.04. - 30.04.2020

Die Woche vom 17.04. - 23.04.2020

Die Woche vom 10.04. - 16.04.2020

Die Woche vom 03.04. - 09.04.2020

Die Woche vom 27.03. - 02.04.2020

Die Woche vom 20.03. - 26.03.2020

Die Woche vom 13.03. - 19.03.2020

 

Wochenüberblick 23.04. - 30.04.2020

 

20:08 Uhr, 30.04.2020 | Dahme-Spreewald öffnet schrittweise Schulen // Siebter Todesfall, zwei Infizierte in Gemeinschaftsunterkunft in Waßmannsdorf

Der Verwaltungsstab Dahme-Spreewald hat im Zuge der Corona-Krise weitere Neuregelungen zu schrittweisen Öffnung im Bereich Schule und zur Sicherung der Kindertagesbetreuung festgelegt. Im Landkreis gelten seit heute zwei neue Allgemeinverfügungen, welche die ministeriellen Weisungen des Landes zur geordneten Wiederaufnahme des Unterrichts und der pädagogischen Angebote ab kommenden Montag umsetzen. Der nun festgelegte Fahrplan zur sukzessiven Weiteraufnahme des Unterrichts ab 4. und 11. Mai für einzelne Schulformen soll unter Gewährleistung des Infektionsschutzes erfolgen. Die bereits ausgeweitete Kita-Notfallbetreuung bleibt vorerst im gewohnten Umfang bestehen. Zudem meldet der Landkreis den siebten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Dabei handelt es sich um einen 73-jährigen Seniorenheim-Bewohner, der unter Vorerkrankungen litt. Außerdem wurden bei zwei Bewohner in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Waßmannsdorf positiv getestet und von den anderen Bewohner getrennt. 

Die aktuellen Infos aus Dahme-Spreewald gibt es in der Meldung des Landkreises -> hier lesen.

 

19:23 Uhr, 30.04.2020 | Spielplätze in Brandenburg sollen ab 9.Mai wieder öffnen // Bund und Länder beraten 

Spielplätze sollen schon bald wieder nutzbar sein können, wenn die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln wegen der Corona-Krise eingehalten werden. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Länderchefs in einer Videokonferenz geeinigt. Brandenburg will Spielplätze ab dem 9. Mai wieder freigeben. Dann soll auch die neue Verordnung für das Land vorliegen. In der Konferenz einigten sich die Teilnehmer zudem auf weitere Lockerungen, die in Brandenburg teilweise schon gelten. Auch wurde nochmals bestätigt, dass Großveranstaltungen bis 31.08.2020 untersagt bleiben. Eine genaue Besucherzahl wurde aber nicht genannt. Am kommenden Mittwoch wollen Bund und Länder erneut beraten. Dann soll es unter anderem darum gehen, welche Perspektiven bzw. mögliche Lockerungen für den Tourismus, die Gastronomie, das Hotelgewerbe und auch Kulturbetriebe geschaffen und umgesetzt werden können.

Mehr zu den aktuellen EInigungen zwischen Bund und Ländern -> hier lesen.

 

18:25 Uhr, 30.04.2020 |Gesundheitsministerium: Brandenburger Krankenhäuser ab Mai schrittweise zurück in Regelversorgung

Die Krankenhäuser im Land Brandenburg sollen ab Mai die stationäre Versorgung wieder stärker für Patientinnen und Patienten, die nicht an COVID-19 erkrankt sind, schrittweise öffnen. Das empfiehlt Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher den Krankenhäusern per Brief, der am heutigen Donnerstagabend vom Gesundheitsministerium verschickt wurde. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte dazu in Potsdam: „Die Krankenhäuser haben zu Beginn der Corona-Krise schnell reagiert und planbare Operationen verschoben, um sich auf einen zu befürchtenden dramatischen Anstieg von COVID-19-Patienten – wie wir es in China, Italien oder Spanien gesehen haben – vorzubereiten. Das Gebot, stationäre elektive Leistungen zurückzustellen, wenn sie nicht zwingend medizinisch erforderlich sind, war richtig, um sich für ein ‚Worst-Case-Szenario‘ zu wappnen. Die Zahl der Beatmungsbetten konnte von 531 auf 901 deutlich erhöht werden. Ich danke allen Krankenhäusern und ihren Beschäftigten in besonderem Maße für diese Leistung. Mit den Eindämmungsmaßnahmen ist es uns gelungen, das Coronavirus erfolgreich auszubremsen und eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu verhindern. Brandenburg ist nicht im Entferntesten an Kapazitätsgrenzen bei der stationären Versorgung von Corona-Patienten gestoßen.“ Landesweit sind derzeit rund 5.000 Krankenhausbetten und rund 660 Beatmungsbetten nicht belegt. In der letzten Woche waren durchschnittlich 205 COVID-19-Patientinnen und Patienten in stationärer Behandlung. Davon benötigten durchschnittlich 46 Personen eine intensivmedizinische Behandlung, davon 24 Personen eine Behandlung mit Beatmung. Die Corona-Pandemie sei aber noch lange nicht überstanden, betont die Ministerin. „Aber wir sind heute viel besser vorbereitet als Anfang März. Aus diesem Grund ist es möglich, den Schritt zu einem neuen Krankenhausalltag zu gehen und die stationäre Versorgung wieder stärker für Nicht-COVID-Patienten zu öffnen.“

Wiederaufnahme von elektiven Leistungen ab Mai 2020

Nutzung eines Teils der Krankenhauskapazitäten wieder für dringliche planbare Leistungen. Als besonders dringlich betrachtet wird die Versorgung von

  • Patientinnen und Patienten, bei denen eine Verschiebung der Behandlung zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen würde, auch im Verdachtsfall,
  • Patientinnen und Patienten, bei denen eine Verschiebung der Behandlung zu einer dauerhaften und unverhältnismäßigen Funktionseinschränkung führen würde, auch im Verdachtsfall,
  • Patientinnen und Patienten mit deutlich lebensqualitätseinschränkenden Symptomen.

Sofort erforderliche Behandlungsmöglichkeiten für die Behandlung von COVID-19 Patientinnen und Patienten müssen jederzeit freigehalten werden

Aufgrund der bestehenden Corona-Pandemie dürfen noch nicht jegliche freigehaltenen Kapazitäten wieder für den Regelbetrieb genutzt werden. In den Brandenburger Krankenhäusern müssen nach wie vor sowohl Betten auf der „normalen“ Station als auch Intensivbetten, insbesondere mit Beatmung, als Reservekapazität zur Verfügung stehen:

  • Für die Behandlung intensivpflichtiger COVID-19 Patientinnen und Patienten wird ein fester Anteil in Höhe von mindestens 25 Prozent der Intensivbehandlungsbetten mit Beatmungsmöglichkeit freigehalten.
  • Leerstände auf Normalstationen können bis auf mindestens 10 Prozent Reservekapazität für die Versorgung von nicht intensivpflichtigen COVID-19 Patientinnen und Patienten wieder mit planbaren Aufnahmen gefüllt werden.

Dynamische Steuerung der Belegung in den Krankenhäusern je nach aktuellem Infektionsgeschehen

Über diese grundsätzlichen Freihaltevorgaben hinaus sollen die Brandenburger Krankenhäuser in der Lage sein, innerhalb von 48 bis 72 Stunden weitere Behandlungskapazitäten für COVID-19 Patientinnen und Patienten zu organisieren, wenn ein Anstieg der Reproduktionsrate bei den Infektionen dies erfordert. Hier gilt für alle Kliniken mit Intensivbehandlungsmöglichkeiten, dass weitere 20 Prozent ihrer Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen sollen.

Infektiologisches Management in den Krankenhäusern

Alle Öffnungen stehen unter dem Vorbehalt, dass das Krankenhaus organisatorische Maßnahmen trifft, um sowohl ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch ihre Patientinnen und Patienten vor einer Ansteckung mit COVID-19 schützen. In allen Fällen der Wiederaufnahme der Regelversorgung muss hausindividuell ein Maximum der Infektionsprävention auch in Bezug zur räumlichen Trennung der Behandlungsbereiche gewährleistet sein. Denn es ist wichtig, dass die COVID-19 Patientinnen und Patienten in abgetrennten Bereichen des Krankenhauses versorgt werden. Dabei ist auch das Personal entsprechend einzuteilen, um das Ausbreitungsrisiko zu minimieren.

 

17:48 Uhr, 30.04.2020 | Schutzmasken für MediClin Reha-Zentrum in Burg (Spreewald)

Ein Teil der 20.000 Mund-Nasen-Schutzmasken, die die Sparkasse Spree-Neiße am Dienstag, dem 21. April 2020, für den Spree-Neiße-Kreis gesponsert und an den Landrat Harald Altekrüger übergeben hat, wird nicht nur an die Kommunen, sondern auch an medizinische Einrichtungen im Landkreis verteilt. Am Donnerstag, dem 30. April 2020, übergaben Landrat Harald Altekrüger und der stellvertretender Direktor der Sparkassen Direktion Cottbus Nord der Sparkasse Spree-Neiße André Thoms in Burg (Spreewald) gemeinsam 1.000 Mund-Nasen-Schutzmasken an den Geschäftsführer des MediClin Reha-Zentrums Harald Kruse und die Hygienefachkraft des MediClin-Reha-Zentrums Martina Klausch. Landrat Harald Altekrüger betonte bei der Übergabe, wie wichtig derzeit das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln sei, um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen. „Schutzmasken werden momentan überall gebraucht, weshalb die großzügig Spende der Sparkasse Spree-Neiße für uns ein Glücksfall ist. Ich freue mich sehr, dass ich diesen wichtigen Mundschutz an das MediClin-Rehazentrum weitergeben darf.“ so Altekrüger. André Thoms betonte, dass sich die Sparkasse Spree-Neiße ihrer regionalen Verantwortung bewusst ist. „Wir wollen gerade jetzt in dieser besonderen Zeit für die Menschen da sein und unterstützen, wo wir können und es wichtig ist.“ so Thoms. Harald Kruse und Martina Klausch bedankten sich für die Schutzmasken und betonten, dass das Einhalten der Hygienevorschriften oberste Priorität für die Reha-Klinik habe, welche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Kraft abverlangt. Bei den zahlreichen Angestellten und Patienten der Reha-Klinik, sei der Schutz und damit auch der Erhalt von Schutzkleidung momentan ganz besonders wichtig, so Geschäftsführer Kruse. Ein besonderes Lob gab es von Martina Klausch für die Burgerinnen und Burger sowie für Einrichtungen wie das Amt Burg (Spreewald) oder das SOS Kinderdorf, die bisher rund 650 selbst genähte Mund-Nasen-Bedeckungen an die Reha-Klinik gespendet haben.

 

16:15 Uhr, 30.04.2020 | Fallzahlen aus Elbe-Elster

Die Zahl der Corona-Infektionen ist gegenüber dem Vortag weiterhin unverändert geblieben. Die Zahl der Genesenen hat sich weiter erhöht. Der Koordinierungsstab Corona der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 30. April 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

Positiv Getestete: 73

Genesene: 65

Verstorben: drei Personen

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 30. April, 14.30 Uhr.

 

15:36 Uhr, 30.04.2020 | Gubener Stadtbibliothek öffnet


Ab Montag, 04. Mai 2020, kann die Stadtbibliothek für einen zügigen Medienaustausch zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Um die Abstandsregelungen einhalten zu können dürfen sich maximal 5 Nutzer*innen gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten. Daher bitten wir unsere Besucher*innen die gesamten Öffnungsstunden zu nutzen und möglichst alleine zu kommen. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen das Haus nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten. Besondere Maßnahmen sorgen für die Reduzierung des Risikos von Infektionen in der Corona-Krise. Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m ist Pflicht. Des Weiteren gibt es in der Bibliothek die Möglichkeit der Handdesinfektion. Die zurückgegebenen Medien werden vor der Neuausgabe desinfiziert. Außerdem empfehlen wir unseren Besucher*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.  Wir bitten um Verständnis, dass Computer-Arbeitsplätze sowie Veranstaltungen oder Führungen vorläufig nicht angeboten werden können.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr Samstags bleibt die Bibliothek vorerst geschlossen. 

 

15:23 Uhr, 30.04.2020 | Corona Krise trifft Südbrandenburger Arbeitsmarkt schwer

„Die Wirtschaft in Südbrandenburg ist in nahezu allen Bereichen durch die Corona Krise schwer getroffen. Im April 2020 gibt es in Südbrandenburg 1.986 arbeitslose Menschen mehr als im Monat März. 5.482 Anzeigen auf Kurzarbeit sind im März und April bei der Arbeitsagentur eingegangen. Das Team Kurzarbeit haben wir mit Mitarbeitern aus anderen Bereichen deutlich verstärkt. Wir setzen alles daran, die Auszahlungen von Kurzarbeitergeld schnellstmöglich umzusetzen, das hat im Moment oberste Priorität.“ so Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur. „Nichts desto trotz haben sich bisher 2.709 jugendliche Bewerber um eine Ausbildungsstelle in der Berufsberatung gemeldet. Dieses Potential darf nicht ungenutzt bleiben. Ich appelliere daher an die Betriebe, an der Ausbildungsbereitschaft festzuhalten und diesen jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Viele Jugendliche sind durch die aktuelle Situation stark verunsichert. Der Schulabschluss wird unter erschwerten Bedingungen absolviert. Gerade jetzt darf niemand den Kopf in den Sand stecken. Unsere Berufsberatung unterstützt jeden Ausbildungsinteressenten online oder telefonisch bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz.“

 

14:51 Uhr, 30.04.2020 | Mittagsverpflegung im Rahmen des BuTs an den Gubener Grundschulen bereitgestellt

Für alle Eltern von schulpflichtigen Kindern an den Gubener Grundschulen. Die Stadt Guben informiert, dass allen anspruchsberechtigten Kindern aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) die Möglichkeit eingeräumt wird, eine warme Mittagsverpflegung zu erhalten.

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14:03 Uhr, 30.04.2020 | Cottbus: Parkeisenbahn darf fahren. Eingeschränkter Vereinsport wieder möglich

Kurz vor dem verlängerten Wochenende gibt es eine gute Nachricht für alle Freunde der Parkeisenbahn in Cottbus.  Ab morgen um 10 Uhr dürfen die Bahnen unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln wieder durch die Cottbuser Parklandschaft fahren. Das hat die Stadt auf ihrer täglichen Pressekonferenz mitgeteilt. Ebenso wird das individuelle Sporttreiben bis maximal zwei Personen in Vereinen und auf Sportanlagen wieder möglich sein. Dazu muss der jeweilige Verein eine kurze Info an die Stadt richten. Im Kita- und Schulbereich ist derzeit die Personalorganisation das zentrale Thema und ein größer werdendes Problem. Viele Erzieher und Lehrkräfte zählen zur sogenannten Risikogruppe und fehlen vor Ort. Dagegen ist die Zahl der Kinder in der Notbetreuung in den letzten Tagen deutlich gestiegen, in den Grundschulen werden ab Montag höhere Klassen wieder vor Ort unterrichtet. Die Fallzahlen in der Stadt bleiben unverändert zum Vortag bei insgesamt 39 nachgewiesenen Infektionen (kumulativ).

Zur gesamten Meldung mit kompletter Pressekonferenz zum Nachschauen -> hier entlang

 

13:38 Uhr, 30.04.2020 | Forst verstärkt Schutzmaßnahmen in Kitas und Horten. Zutrittsverbot für Eltern

Die Stadt Forst (Lausitz) wird in den kommunalen Kitas Kinderland, Waldhaus und Regenbogen sowie den Horten Sonnenstadt, Mitte und Pfiffikus ab kommenden Montag die Maßnahmen zum Schutz der Kinder sowie der Erzieherinnen und Erzieher vor Ansteckung mit dem Coronavirus weiter verstärken. Der Stab für außergewöhnliche Angelegenheiten der Stadt Forst (Lausitz) hat in seiner heutigen 6. Sitzung ein 78 Punkte umfassendes Maßnahmenpaket erläutert.

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13:11 Uhr, 30.04.2020 | „Gewerkschaften und Betriebsräte leisten unverzichtbare Arbeit“

„Die Corona-Epidemie fordert uns alle täglich heraus und wird uns auch weiterhin viel abverlangen. Die Bewältigung der Krise ist ein Marathon und kein Sprint. Zum Tag der Arbeit möchte ich zuallererst einmal all jenen danken, die seit Wochen unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeitsleistung erbringen – sei es nun im Gesundheitsbereich, im Einzelhandel oder in der Logistikbranche. Ihrer aller Leistung ist unerlässlich für die Versorgung der Menschen und trägt zugleich dazu bei, dass das wirtschaftliche Lebens aufrecht erhalten bleibt. Die gesellschaftliche Anerkennung dieser Arbeitsleistung muss sich auch in fairen und angemessenen Gehältern niederschlagen.“ Das erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Jörg Steinbach zum morgigen Tag der Arbeit, der in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine!“ steht.

„Dieses Motto kann ich nur unterstützen“, sagte Steinbach. „Gewerkschaften und Betriebsräte sichern und verteidigen soziale Errungenschaften und setzen sich für die Interessen der Beschäftigten ein. Sie leben Solidarität.“ Gerade in Krisenzeiten zeige sich, wie wichtig Gewerkschaften und Betriebsräte seien, „ob es ums Kurzarbeitergeld zur Sicherung von Arbeitsplätzen geht oder dessen Aufstockung durch Tarifverträge und betriebliche Vereinbarungen. Ob es um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten geht oder die Anpassung der betrieblichen Arbeitsorganisation an ganz neue Anforderungen“. 

Explizit dankte Steinbach den Gewerkschaften, dass sie sich „unermüdlich und letztlich erfolgreich dafür eingesetzt haben, dass die Bundesregierung das Kurzarbeitergeld erhöht“. Wie schon in der Finanzkrise 2008/2009 gelte es, „gemeinsam alles dafür zu tun, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen auch dieser Krise und der nahenden Rezession abzufedern“.

 

11:40 Uhr, 30.04.2020 | Insgesamt 2.885 bestätigte COVID-19-Fälle in Brandenburg statistisch erfasst

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 25 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 2.885 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 30.04.2020, 08:00 Uhr). In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 2.070 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+60 im Vergleich zum Vortag). Aktuell sind 187 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 21 intensivmedizinisch beatmet.

Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschalten, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 30.04., 08:00 Uhr

Inzidenz

Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner

Sterbefälle

Wohnortprinzip

Barnim

+3

370

202,5

25

Brandenburg a. d. Havel

+1

56

77,6

0

Cottbus

0

39

38,9

0

Dahme-Spreewald

+2

203

120,1

6

Elbe-Elster

0

73

71,1

3

Frankfurt (Oder)

0

27

46,7

0

Havelland

0

154

95,1

5

Märkisch-Oderland

+4

183

94,2

4

Oberhavel

+2

265

125,4

6

Oberspreewald-Lausitz

0

42

38,0

2

Oder-Spree

0

121

67,7

2

Ostprignitz-Ruppin

+4

69

69,6

2

Potsdam

+3

589

330,7

45

Potsdam-Mittelmark

+4

444

206,8

35

Prignitz

0

23

30,1

0

Spree-Neiße

-2*

63

55,1

0

Teltow-Fläming

+4

129

76,7

9

Uckermark

0

35

29,3

1

Brandenburg gesamt

+25

2.885

114,9

145


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