Niederlausitz Donnerstag, 16 April 2020 von Redaktion

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 10.04.-16.04.2020

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 10.04.-16.04.2020

Am 15. April hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirusausbreitung schrittweise zu lockern. Die Kontaktbeschränkungen bleiben vorerst bis zum 5.Juni 2020 bestehen. (Übersicht zur aktuellen Brandenburger Verordnung -> hier entlang). In Brandenburg wurden bisher 3.173 Infektionen (kumulativ)  nachgewiesen und 162 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. In diesem Artikel informieren wir seit dem 13.03.20 über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen aus der Lausitzer und speziell Südbrandenburger Region.

Allgemeine Verhaltenstipps, Kontaktstellen und Hinweise gibt es in der Meldung des Gesundheitsministeriums -> hier entlang.

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Weitere Artikel zum Thema Coronavirus in der Lausitz

 

Die aktuelle Woche

Die Woche vom 08.05. - 14.05.2020

Die Woche vom 01.05. - 07.05.2020

Die Woche vom 24.04. - 30.04.2020

Die Woche vom 17.04. - 23.04.2020

Die Woche vom 10.04. - 16.04.2020

Die Woche vom 03.04. - 09.04.2020

Die Woche vom 27.03. - 02.04.2020

Die Woche vom 20.03. - 26.03.2020

Die Woche vom 13.03. - 19.03.2020

 

Wochenüberblick 10.04. - 16.04.2020

 

20:05 Uhr, 16.04.2020 | Schutzmasken im Spremberger Rathaus erhältlich 

Aufgrund der fleißigen Arbeit der ehrenamtlichen Näherinnen und Näher von Gesichtsmasken ist es ab Montag, 20. April 2020, für Bürgerinnen und Bürger möglich, eine Gesichtsmaske im Spremberger Rathaus-Foyer zu erhalten.

Die Anzahl ist momentan begrenzt. Die Masken werden unentgeltlich abgegeben.

 

19:10 Uhr, 16.04.2020 | Bereits 60 Covid-19-Erkrankte in Dahme-Spreewald genesen

Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich am heutigen Donnerstag zu weiteren Schritten in der Corona-Krise verständigt. Dabei informierte das Gesundheitsamt zur tagesaktuellen Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19. In Dahme-Spreewald sind mittlerweile 60 nachgewiesene Covid-19-Erkrankte genesen. Vom Labor bestätigt wurden 150 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet − nur einer mehr als am Vortag: in Königs Wusterhausen (42), Lübben (18), Zeuthen (18), Schönefeld (12), Mittenwalde (11), Amt Schenkenländchen (9), Gemeinde Heidesee (7), Wildau (7), Amt Unterspreewald (5), Amt Lieberose/Oberspreewald (4), Eichwalde (3), Gemeinde Schulzendorf (3), Stadt Luckau (3), Gemeinde Bestensee (3), Gemeinde Märkische Heide (4) und Gemeinde Heideblick (1). Nach wie vor sind vier Todesfälle zu beklagen. Noch immer befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Es sind 227 Quarantänen verhängt worden und 169 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis

RVS stellt ab Montag auf Normalfahrplan um

Im Vorfeld der Stabssitzung haben sich die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen mit der Kreisverwaltungsspitze beraten. In der wöchentlichen Corona-Abstimmungsrunde sind die Hauptverwaltungsbeamten zum einen direkt über die sich im Kreisgebiet stabilisierende Gesundheitslage informiert worden. Zum anderen ist angekündigt worden, dass die Busse der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) ab Montag, 20. April, wieder im Takt des regulären Fahrplans unterwegs sind. Damit soll zunächst die zeitgerechte Erreichbarkeit der Schulen, unabhängig von einer generellen Öffnung in Brandenburg, für die ab der kommenden Woche geplante Durchführung der Abiturprüfungen abgesichert werden. Auch Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen von Abschlussklassen an Ober- und Gesamtschulen sollen nach bisherigem Kenntnisstand ab 27. April wieder stattfinden können.

 

18:02 Uhr, 16.04.2020 | Aktuelle Fallzahlen aus Brandenburg

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 90 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 2.249 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 16.04.2020, 16:00 Uhr). Aktuell sind 214 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 33 intensivmedizinisch beatmet.

In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 1.070 Menschen (+120 im Vergleich zum Vortag) als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019. Bei der Berechnung dieser Zahl wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland nämlich keine gesetzliche Meldepflicht.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 16.04., 16:00 Uhr

Inzidenz

Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner

Sterbefälle

Wohnortprinzip

Barnim

+11

245

134,1

7

Brandenburg a. d. Havel

0

49

67,9

0

Cottbus

0

39

38,9

0

Dahme-Spreewald

+1

150

88,7

4

Elbe-Elster

+2

71

69,2

2

Frankfurt (Oder)

0

22

38,0

0

Havelland

+3

136

84,0

4

Märkisch-Oderland

+8

153

78,7

2

Oberhavel

+3

168

79,5

5

Oberspreewald-Lausitz

+1

39

35,3

2

Oder-Spree

0

101

56,5

0

Ostprignitz-Ruppin

+1

42

42,4

0

Potsdam

+35

499

280,2

30

Potsdam-Mittelmark

+22

330

153,7

15

Prignitz

0

23

30,1

0

Spree-Neiße

+1

52

45,4

0

Teltow-Fläming

+2

101

60,0

4

Uckermark

0

29

24,3

1

Brandenburg gesamt

+90

2.249

89,5

76

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

 

 17:40 Uhr, 16.04.2020 | Gubener Bibliothek bietet kontaktlose Ausleihe

Die Bibliothek bietet ab dem 21. April 2020 eine kontaktlose Ausleihe in dem Eingangsbereich im Erdgeschoss der Musikschule/Bibliothek an. Die Abholstation ist von Montag bis Freitag von 9:00 – 16:00 Uhr geöffnet. Die Abholung von Medien ist nur nach vorheriger Vorbestellung (per Telefon, E-Mail oder WhatsApp) möglich. Über den Online-Katalog der Bibliothek (www.bibo.guben.de) kann recherchiert werden, ob das jeweilige Medium verfügbar ist. Die Medienpakete können dann am Folgetag der Bestellung abgeholt werden. Momentan werden maximal 5 Medien pro Nutzer ausgeliehen. Zahlungspflichtige Medien wie DVDs, Blu-rays, Tonie Boxen oder Tiptoi Stifte stehen vorerst nicht zur Verfügung.

Bis zur kompletten Wiedereröffnung der Bibliothek werden alle ausgeliehenen Medien automatisch verlängert. Die neuen Rückgabefristen sind wie folgt: Bücher / Zeitschriften / Brettspiele bis 04. Juni 2020  Hörbücher / Konsolenspiele / Tiptoi-Medien bis 18. Mai 2020  DVD / CD / Tonies / Tonie-Box / Tiptoi-Stifte bis 09. Mai 2020. Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek sind von Montag bis Freitag 09:00 – 16:00 Uhr telefonisch unter 03561 6871 2300 erreichbar bzw. rund um die Uhr per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, über WhatsApp unter 03561 6871 2300 oder über Facebook unter Stadtbibliothek Guben

 

17:38 Uhr, 16.04.2020 | Elbe-Elster: Landrat über aktuelle Lage // Abi-Prüfungen können beginnen

Die Zahl der Corona-Infektionen ist gegenüber dem Vortag leicht gestiegen. Die Zahl der Genesenen hat sich weiter erhöht. Der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 16. April 2020 nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

Positiv Getestete: 71

Genesene: 31

Verstorben: zwei Personen

Die Angaben entsprechen dem aktuellen Stand am 16. April, 14.30 Uhr.

In seinem wöchentlichen Interview mit dem Elbe-Elster-Fernsehen hat Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Bürgern im Landkreis für ihre Disziplin über die Osterfeiertage gedankt. „Die allermeisten sind verantwortungsbewusst mit der Krisensituation umgegangen und haben sich an die nicht ganz einfachen Einschränkungen und Empfehlungen gehalten.“ Nicht zuletzt dadurch seien jetzt erste Erleichterungen möglich. „Wir müssen jetzt gemeinsam mit dem Land und den Kommunen darüber nachdenken, wie wir nach den Einschränkungen durch Corona das gesellschaftliche Leben normalisieren und Schritt für Schritt hochfahren können und welche Lockerungen verantwortbar sind.“

Für den Kommunikationsalltag hat sich nach Aussage des Landrates das neue Modewort „Telko“ etabliert. Es meint die Telefonkonferenz zum Beispiel mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren, die in der Regel täglich stattfindet, genauso der telefonische Austausch mit den Landräten und Oberbürgermeistern mit dem Krisenstab des Landes. „Man hat sich daran gewöhnt, es ist ganz selbstverständlich mit der Technik klarzukommen, auch Videokonferenzen sind möglich, so dass man auf Abstand Dinge besprechen und wichtige Entscheidungen vorbereiten kann“, sagte Christian Heinrich-Jaschinski. Der Landrat betonte aber auch, dass ihm die Arbeit der gewählten Vertretungen vor Ort sehr am Herzen liege, weil dort für die jeweilige Region die wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Insofern müsse immer wieder aufs Neue abgewogen werden, was gehe und wo es noch einiger Zeit bedarf, sich in gewohnter Weise zu treffen.

„Ich freue mich, dass derzeit alles unternommen wird, damit unsere Abiturienten des Jahrgangs 2020 ihre Prüfungen ab dem 20. April beginnen können. Darüber hinaus müssen wir jetzt überlegen, wie wir die Notfallbetreuung der Kinder in den Tageseinrichtungen aufrechterhalten und erweitern können“, sagte der Landrat. Denn die Arbeitgeber forderten zu Recht die Verfügbarkeit der Mitarbeiter, und letztere möchten schließlich ihrer Arbeit nachgehen.

 

16:59 Uhr, 16.04.2020 | Domowina bestellt Schutzmasken für Ehrenamtliche

Marko Kowar, Geschäftsführer der Domowina, erklärt zu den praktischen Konsequenzen des sorbischen Dachverbandes aus den aktuellen Beschlüssen von Landes- und Bundespolitik in der Corona-Krise: Die Domowina hatte sich zeitig entschlossen, den Schutz der Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen, und alle ihre Veranstaltungen bis Ostern abgesagt, bevor wir dazu rechtlich gezwungen waren. Zugleich haben wir wie viele andere Engagierte mit digitalen Angeboten zum sorbischen Leben unter nichtalltäglichen Bedingungen beigetragen. Nicht zuletzt konnten wir Ostern in ergreifender Weise anschaulich erleben, dass unsere sorbische Gemeinschaft unerschöpflich einfallsreich in ihren Anstrengungen ist, die eigenen Besonderheiten auch sozusagen im Ausnahmezustand weiter zu pflegen.

Deshalb sind wir darauf vorbereitet, dass es auch bis zu den Sommerferien keine Veranstaltungen der Domowina geben wird. Besonders für unsere Gruppen und Vereine, die aktiv für Kultur und Sport tätig sind, ist die Corona-Zeit eine immer größere Belastung. Hier brauchen wir weiter viele kreative Ideen konkreter Solidarität. Wir dürfen aber auch nicht die Gastwirte und alle anderen Unternehmer verschiedener Branchen vergessen, die unser gesellschaftliches Leben seit vielen Jahren unterstützen und nun selbst in großer Not sind.

Fakt ist: Nicht unser ganzes Vereinsleben lässt sich dauerhaft komplett auf Internet und Videos reduzieren. Deshalb wollen wir ab Mitte Mai versuchen, Schritt für Schritt Treffen gewählter Gremien im kleinsten Kreis und mit dem nötigen Abstand der Beteiligten zu ermöglichen, wo unsere Mitglieder zusammenkommen möchten. Die Domowina wird daher bei regionalen Anbietern Atemschutzmasken bestellen, um ihre gewählten ehrenamtlichen Mitglieder in dieser schweren Situation zu unterstützen.“

 

16:44 Uhr, 16.04.2020 | BASF verschiebt Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages der Auflösung des Außenlagers Schwarzheide

Anlässlich des 75. Jahrestages der Auflösung des Außenlagers Schwarzheide des Konzentrationslagers Sachsenhausen wollte die BASF Schwarzheide GmbH am 18. April der Auflösung auf besondere Art gedenken: Vortrag eines Referenten des KZ Sachsenhausens, Führungen im Unternehmensmuseum und Bildungsveranstaltungen für Schüler der Region. Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, musste die Veranstaltung unglücklicherweise auf einen späteren Zeitpunkt, voraussichtlich auf den 14. September, verschoben werden. Dennoch wird am 18. April ein Kranz am Gedenkstein niedergelegt. „ ‚Wider das Vergessen!‘ entspricht nach wie vor unserer Pflicht als Unternehmen auf historischem Grund, auch wenn wir die Veranstaltung zum Jahrestag aus aktuellem Anlass leider verschieben müssen“, so Geschäftsführer Jürgen Fuchs.

 

16:05 Uhr, 16.04.2020 | Cottbus: Morgendlicher Takt der Straßenbahnlinie 4 ab Montag verdichtet

Ab dem kommenden Montag, 20. April 2020, wird Cottbusverkehr die Straßenbahnen der Linie 4 werktags zwischen 07:00 und 09:00 Uhr auf einen 10-Minuten-Takt verdichten. Da an vielen Cottbuser Schulen ab diesem Tag die Prüfungen beginnen, sollen so in den Morgenstunden die Kapazitäten der Straßenbahnlinie 4 unter Berücksichtigung der momentan geltenden Beschränkungen und Empfehlungen erhöht werden.

Darüber hinaus erfolgt der gesamte restliche Straßenbahn- und Stadtbusverkehr weiterhin nach den seit dem 23. März 2020 gültigen Fahrplänen. Die Regionalbuslinien werden weiterhin nach dem Ferienfahrplan bedient. Fahrten, die im Fahrplan mit einem „S“ markiert sind, entfallen. Alle aktuellen Fahrpläne finden Sie im Internet unter www.cottbusverkehr.de.

 

15:40 Uhr, 16.04.2020 | Cottbuser Bücherfrühling vorerst abgesagt

Der „28. Cottbuser Bücherfrühling“ kann durch die Corona-Krise nicht stattfinden. Alle Veranstaltungen werden abgesagt. Die gute Nachricht ist, dass das gesamte Veranstaltungspaket terminlich neu geplant wird, sobald Normalität im Land absehbar ist und Menschen wieder gemeinsam in geschlossenen Räumen einem Veranstaltungsangebot folgen können und wollen. Wer für Veranstaltungen der Stadt- und Regionalbibliothek, Berliner Straße 13/14, bereits Eintrittskarten gekauft hat, erhält diese gegen Barauszahlung erstattet, wenn die Bibliothek wieder geöffnet ist. Der Kartenverkauf beginnt zum gegebenen Zeitpunkt neu.

Der „Cottbuser Bücherfrühling“ ist ein Angebot der Interessengemeinschaft BÜCHER IN COTTBUS mit seinen Partnern Bibliothek, Förderverein „Bibliothek und Lesen“ e.V., Jugendkulturzentrum Glad-House, Stadtmuseum Cottbus und Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz. Die Einrichtungen informieren rechtzeitig über die Neuauflage der beliebten Veranstaltungsreihe.

 

14:17 Uhr, 16.04.2020 | Elbe-Elster: ÖPNV weiter im Ferienfahrplan // Zusätzliche Schülerbeförderung für Abiturienten


Mit Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 15.04.2020 erfolgt die Öffnung von Schulen nicht vor dem 4. Mai 2020. Vom 20. April an finden jedoch Abiturprüfungen auch im Landkreis ElbeElster statt.
Ab 20. März 2020 bis 3. Mai 2020 gilt in Folge dieser Sachlage ein geringfügig angepasster Ferienfahrplan. Das bedeutet, alle Fahrten, die in den Fahrplantabellen und Haltestellenaushängen mit einem "S" gekennzeichnet sind, verkehren nicht. Fahrten mit Kennzeichnung "F" sowie Fahrten ohne einschränkende Kennzeichnung werden durchgeführt. Zusätzlich werden einzelne „Schulfahrten“ zur Sicherstellung der Beförderung der Abiturienten während des Zeitraums der Abiturprüfungen sowie für die Belange der Schülernotbetreuung aktiviert.
Die Online-Auskunft der Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg www.vbb.de/fahrinfo ist voraussichtlich ab 17. April 2020 in aktualisierter Form online. Die Übersichten der Fahrverbindungen zu den Schulen mit Abiturprüfungen sind auf unserer Internetseite www.vmee.de im „Coronablog“ veröffentlicht. Die Mobilitätszentrale Elbe-Elster / Oberspreewald-Lausitz berät die Fahrgäste unter Telefon 03531/6500-10 vom Montag bis Freitag 5:30 Uhr - 18:30 Uhr (außer Wochenfeiertage).
Wie bereits seit 6. April 2020 praktiziert, erfolgt der Ein- und Ausstieg in die ausschließlich an der hinteren Tür. Der Vordereinstieg bleibt geschlossen. Beim Einsatz von Linientaxis mit nur einer Fahrgasttür bitten wir unsere Fahrgäste, während des Ein- und Ausstiegs einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
Das Fahrgastzentrum der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH im Bahnhof Elsterwerda bleibt bis 30.04.2020 weiterhin geschlossen.
Über weitere Entwicklungen werden wir unsere Fahrgäste regelmäßig auf unserer Internetseite sowie unseren Social-Media-Kanälen via Facebook, Instagram und Twitter auf dem Laufenden halten. Wir danken unseren Fahrgästen für Ihr Verständnis für vorgenannte Maßnahmen und wünschen allen Fahrgästen: Bleiben Sie gesund

Zur Internetseite ->hier entlang.

 

13:53 Uhr, 16.04.2020 | Cottbus bereitet Umsetzung neuer Regeln vor: Stadtfest abgesagt, Abi-Prüfungen starten Montag [Video]

Nachdem Bund und Länder gestern ihren ersten Teilfahrplan zur schrittweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen verkündet haben, bereitet sich auch die Stadt Cottbus auf die Umsetzung der neuen Regeln vor. Bis morgen laufen dazu noch enge Abstimmungen mit den weiteren Landkreisen und der Landesregierung. Vieles ist derzeit noch unklar. So muss unter anderem geregelt werden, ab wann genau die Geschäfte bis 800 m² unter Auflagen in Brandenburg öffnen können. Brandenburg spricht sich dazu mit Berlin ab. Auch soll geklärt werden, was konkret „Großveranstaltung“ bedeutet. Eine klare Absage hat die Stadt auf der heutigen Pressekonferenz bereits dem Stadtfest in diesem Jahr erteilt. Zu einer möglichen Öffnung des Tierparks konnte die Stadt heute noch nichts sagen, auch hier soll die morgige Verordnung abgewartet werden. Fest steht, dass ab Montag auch in Cottbus die Abiturprüfungen unter speziellen Auflagen durchgeführt werden. Außerdem wurde mitgeteilt, dass die Stände auf dem Wochenmarkt neu organisiert werden sollen, da Kunden weiterhin häufig die Mindestabstände nicht einhalten. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Cottbus bleibt weiter stabil bei 39 (kumulativ). 29 Personen gelten als genesen und drei Corona-Patienten werden weiterhin im CTK behandelt.

Die ersten Reaktionen auf die Lockerungen und aktuelle Infos zu den vorbereitenden Maßnahmen gibt es in der ganzen Pressekonferenz für Euch zum Nachschauen -> hier entlang.

 

12:18 Uhr, 16.04.2020 | Helfer nähen 1.600 Alltagsmasken für Erstaufnahmeeinrichtungen in Brandenburg

Das Land Brandenburg teilt dazu mit:  Viele Ehrenamtsinitiativen und Geflüchtete nähen derzeit im ganzen Land Brandenburg Gesichtsmasken für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Gemeinschaftsunterkünfte. Auf Initiative der Landesintegrationsbeauftragten Dr. Doris Lemmermeier wurden vom Geflüchteten Netzwerk Cottbus, der vietnamesischen Community in Potsdam, dem Verein Lübbenau-Brücke und der Flüchtlingshilfe Jüterbog am Mittwoch und Donnerstag (15.-16.04.) an allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtungen in Eisenhüttenstadt, Zossen-Wünsdorf, Frankfurt (Oder)-Markendorf und Doberlug-Kirchhain selbstgenähte Gesichtsmasken übergeben.

Mehr Infos gibt es in der Meldung des Landes -> hier lesen.

 

11:25 Uhr, 16.04.2020 | Aktuelle Fallzahlen aus Brandenburg

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 45 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 2.178 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 16.04.2020, 08:00 Uhr). Aktuell sind 214 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 33 intensivmedizinisch beatmet.

In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 1.060 Menschen (+110 im Vergleich zum Vortag) als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019. Bei der Berechnung dieser Zahl wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland nämlich keine gesetzliche Meldepflicht.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 16.04., 08:00 Uhr

Inzidenz

Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner

Sterbefälle

Wohnortprinzip

Barnim

+11

245

134,1

7

Brandenburg a. d. Havel

+3

49

67,9

0

Cottbus

0

39

38,9

0

Dahme-Spreewald

+1

150

88,7

4

Elbe-Elster

0

69

67,2

2

Frankfurt (Oder)

0

22

38,0

0

Havelland

+3

136

84,0

4

Märkisch-Oderland

+3

148

76,2

1

Oberhavel

+1

165

78,1

5

Oberspreewald-Lausitz

0

38

34,4

2

Oder-Spree

0

101

56,5

0

Ostprignitz-Ruppin

+1

41

41,4

0

Potsdam

0

464

260,5

28

Potsdam-Mittelmark

+14

308

143,5

14

Prignitz

+3

23

30,1

0

Spree-Neiße

+1

52

45,4

0

Teltow-Fläming

+4

99

58,8

4

Uckermark

0

29

24,3

1

Brandenburg gesamt

+45

2.178

86,7

72

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

 

10:11 Uhr, 16.04.2020 | Busse in Spree-Neiße weiter nach Ferienfahrplan

Ab 18. April 2020 bis auf  Weiteres verkehrt der ÖPNV im Landkreis weiterhin nach dem Ferienfahrplan. Nähere Informationen zu den Fahrplänen erhalten Sie unter www.vbb.de .

 

09:00 Uhr, 16.04.2020 | Paralympics verschoben // Auswirkungen auf Cottbuser Stützpunkt und Sportler [Video]

Das Präsidium des Deutschen Behindertensportverbandes hatte zunächst vor drei Wochen weitreichende Entscheidungen zum Verhalten seiner Mitglieder bezüglich des Umgangs mit dem Corona-Virus getroffen. Alle Sportlerinnen und Sportler, die den Rehasport betreiben, sollten den Trainings- und Übungsbetrieb einstellen. Noch härter traf es in der Woche danach die Leistungssportler mit Handicap, als sich am 24.März der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees Andrew Parsons mit einem Brief an seine Mitglieder wandte und die Verschiebung der Paralympischen Spiele in Tokio bekanntgab. Wir haben mit dem Leiter des Cottbuser BPRSV-Stützpunktes sowie mit Radsportlerin Jana Majunge und ihrem Trainer René Schmidt gesprochen -> hier lesen.


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