Beim Dorffest in Proschim (Landkreis Spree-Neiße) hat der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Neskovic am vergangenen Sonntag eine Einwendung gegen den geplanten Tagebau Welzow II unterzeichnet. Der Bundesrichter a.D. und unabhängige Direktkandidat für die Lausitz erklärt dazu:
„Mein Besuch beim Dorffest hat mir wieder einmal gezeigt, dass Proschim ein wunderschönes Dorf mit sympathischen Bewohnern ist. Solche Orte braucht Brandenburg.
Den Menschen in Proschim darf nicht ihre Heimat geraubt werden. Es bleibt zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht den Menschen in Proschim zur Seite spring, indem es verfassungsrechtlich ein „Recht auf Heimat“ anerkennt. Außerdem besteht keinerlei energiepolitische Notwendigkeit für neue Tagebaue.
Ich bin von den Menschen hier 2009 auch deshalb direkt in den Bundestag gewählt worden, weil ich mich für einen allmählichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und gegen neue Tagebaue ausgesprochen habe. Ich bleibe verlässlich bei dieser Haltung und beteilige mich deshalb auch als Einwender im Braunkohlenplanverfahren.“
Quelle & Fotos: Büro Wolfgang Nešković
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