Die Kleiderkammer in Spremberg blickt auf zehn Jahre ehrenamtliche Arbeit zurück und hat ihr Jubiläum am 22. Januar mit einem gemeinsamen Frühstück gefeiert. Wie die Stadt Spremberg mitteilte, entstand das Angebot 2015 im Zuge der damaligen Flüchtlingszuwanderung und wird von der Freiwilligenagentur getragen. Heute ist die Kleiderkammer am Puschkinplatz nicht nur Anlaufstelle für Kleidung und Haushaltswaren, sondern auch ein Ort der Begegnung und Unterstützung. Bürgermeisterin Christine Herntier dankte den Engagierten für ihren langjährigen Einsatz.
Zehn Jahre Kleiderkammer in Spremberg
Die Kleiderkammer der Freiwilligenagentur in Spremberg/Grodk blickt auf ein zehnjähriges Bestehen zurück. Sie entstand im Jahr 2015, als viele Kommunen vor der Aufgabe standen, neu ankommende Flüchtlinge unterzubringen, medizinisch zu versorgen und Unterstützung im Alltag zu organisieren. Neben grundsätzlichen Fragen ging es dabei auch um alltägliche Bedürfnisse wie Kleidung, Schuhe, Spielzeug oder Haushaltsgegenstände.
Wie die Stadt Spremberg mitteilt, wurde aus dieser Situation heraus die Kleiderkammer der Freiwilligenagentur gegründet, deren Träger die Volkssolidarität ist. Ziel war es, praktische Hilfe zu leisten und Alltagsfragen unbürokratisch zu beantworten.
Jubiläum mit Rückblick auf Anfänge und Engagement
Am Donnerstag, dem 22. Januar, wurde der zehnte Geburtstag der Kleiderkammer mit einem gemeinsamen Frühstück gefeiert. Gründungsmitglieder erinnerten sich dabei an die Anfangszeit sowie an den teils mühsamen Weg, finanzielle Unterstützung zu erhalten und ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, die bei Bedarf tatkräftig mit anpackten.
Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier bedankte sich bei dieser Gelegenheit für die über ein Jahrzehnt geleistete ehrenamtliche Arbeit. Diese sei nicht hoch genug einzuschätzen. Die Kleiderkammer am Puschkinplatz habe sich zu einer wichtigen Stätte der Begegnung entwickelt. „Ehrenamt kann man nicht kaufen! Ehrenamt kommt von Herzen!“, so Herntier laut Mitteilung.

Mehr als Ausgabe von Kleidung
Nach Angaben der Stadt geht es in der Kleiderkammer längst nicht mehr nur um die Ausgabe von Kleidungsstücken. Während der Öffnungszeiten spielen Gespräche, Zuhören und Unterstützung eine zentrale Rolle. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer geben Ratschläge und bieten Hilfe an. Die Arbeit wird dabei als gelebte Integration beschrieben.
Die Kleiderkammer befindet sich am Puschkinplatz 1b in Spremberg/Grodk. Sie ist dienstags von 13 bis 15 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Angenommen werden gut erhaltene und saubere Kleidungsstücke. Darüber hinaus können auch Haushaltswaren, Bettwäsche, Geschirr, Spielzeug sowie intakte Haushaltsgegenstände abgegeben werden.
Im selben Gebäude befinden sich weitere Angebote. Dazu zählen ein Freizeittreff mittwochs von 15 bis 16 Uhr sowie ein Sprachtreff Deutsch dienstags und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr.
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Red. / Presseinformation







