Die Kinderarztversorgung in Forst steht erneut vor einer Veränderung. Wie das Lausitz MVZ Forst mitteilte, beendet Kinderarzt Dipl.-Med. Andreas Fink Ende Juni seine Tätigkeit und tritt in den Ruhestand ein. Der Mediziner hatte die Praxis erst im November 2024 übernommen (->> wie damals berichtet) und damit eine längere Versorgungslücke geschlossen.
Kinderarzt Dipl.-Med. Andreas Fink geht in den Ruhestand
Nach Angaben des Lausitz MVZ Forst wird Dipl.-Med. Andreas Fink Ende Juni 2026 seine Tätigkeit als Kinderarzt in Forst beenden. Der Mediziner war im November 2024 in die Lausitz zurückgekehrt und hatte die kinderärztliche Versorgung übernommen, nachdem die Praxis zuvor fast ein Jahr lang unbesetzt gewesen war.
„Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Dipl.-Med. Fink, dass er zum Ende seines regulären Arbeitslebens noch einmal in die Lausitz zurückgekehrt ist und die pädiatrische Versorgung in Forst für eine längere Zeit sichergestellt hat“, erklärte Andreas Mogwitz, Geschäftsführer der Lausitzklinik und des Lausitz MVZ Forst, laut Pressemitteilung.
Ursprünglich bestand nach Angaben des MVZ die Hoffnung, dass Andreas Fink seine Tätigkeit über den Juni hinaus fortsetzen könnte. Dies sei nun jedoch nicht möglich. Das MVZ bedauere diese Entwicklung und führe derzeit intensive Gespräche über mögliche kurzfristige Lösungen mit Kinderärzten aus der Region.
Primärversorgungszentrum soll Versorgung stärken
Parallel dazu laufen bereits Planungen für eine langfristige Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung in Forst. Wie das Lausitz MVZ mitteilte, ist die Einrichtung eines Primärversorgungszentrums vorgesehen. Dort sollen künftig verschiedene medizinische Dienstleistungen gebündelt angeboten werden.
Der entsprechende Antrag sei im Rahmen der Modellregion Gesundheit Lausitz bereits vom Land Brandenburg bestätigt worden. Die Umsetzung soll gemeinsam mit der Medizinischen Universität Lausitz in Cottbus erfolgen.
Ziel des Projektes ist nach Angaben des MVZ die stärkere Vernetzung von Ärzten, medizinischen Einrichtungen und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens. Dadurch sollen vorhandene Ressourcen besser genutzt und die medizinische Versorgung für die Bevölkerung langfristig gesichert werden.
Das geplante Primärversorgungszentrum soll künftig als zentrale Anlaufstelle für medizinische Leistungen in verschiedenen Lebensphasen dienen – von der Versorgung von Kindern bis hin zur Betreuung älterer Menschen.
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Red. / Presseinformation




