Ein mit 170 km/h statt der erlaubten 40 km/h gemessener Autofahrer hat am Donnerstagvormittag auf der A15 bei Bademeusel einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Wagen kurz vor 11 Uhr am Grenzübergang in Fahrtrichtung Berlin erfasst. Die daraufhin eingeleitete Fahndung führte die Beamten wenig später zum Rastplatz Dubje, wo das Fahrzeug abgestellt worden war. Der 28-jährige Fahrer versuchte demnach noch zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch gestellt werden. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Zudem wies das in Polen zugelassene Auto nach Polizeiangaben deutliche Aufbruchspuren auf. Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb inzwischen unter anderem wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie möglicher Diebstahls- und Hehlereidelikte.
170 km/h auf der A15 statt erlaubter 40 km/h
Nach Angaben der Polizei wurde das Fahrzeug am Donnerstag kurz vor 11 Uhr im Bereich des Grenzübergangs Bademeusel in Fahrtrichtung Berlin erfasst. Dort gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Die gemessene Geschwindigkeit lag jedoch bei 170 km/h.
Wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Diese führten kurze Zeit später zum Auffinden des Fahrzeugs auf dem Rastplatz „Dubje“ an der A15.
Fahrer flüchtet zu Fuß und steht unter Verdacht
Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte der Fahrer den Wagen auf dem Rastplatz abgestellt und versucht, zu Fuß zu flüchten. Die Beamten konnten den Mann jedoch stellen. Bei dem 28-Jährigen reagierte ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain. Daraufhin wurde eine beweissichernde Blutprobe angeordnet. Zusätzlich leiteten die Beamten ein weiteres Ermittlungsverfahren ein.
An dem in Polen zugelassenen Auto stellten die Einsatzkräfte zudem deutliche Aufbruchspuren fest. Deshalb wird nun auch geprüft, ob das Fahrzeug möglicherweise gestohlen wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt nach Angaben der Polizei unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls und der Hehlerei. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Weitere Polizeimeldungen aus Spree-Neiße:
Spremberg: Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei gegen 16:05 Uhr zu einer Kollision zwischen zwei PKW in die Kantstraße gerufen. Durch den Zusammenstoß wurde niemand verletzt, jedoch waren der PKW VW „Caddy“ als auch der BMW „X3“ nicht mehr fahrbereit. Die Schadenssumme wurde auf rund 25.000 Euro geschätzt
Forst: Am Donnerstag kam es gegen 15:50 Uhr in der Bahnhofstraße aufgrund eines Vorfahrtsfehlers zu einer Kollsion zwischen einem PKW OPEL und einem Radfahrer. Durch den Zusammenstoß wurde der 52-jährige Radler verletzt, konnte aber nach einer Behandlung am Unfallort seinen Weg fortsetzen. Der „Astra Sports Tourer“ als auch das Fahrrad blieben bei einer Schadenssumme von rund 200 Euro fahrbereit.
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Red. / Presseinformation




