Mit Spaten und viel Herzblut haben Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule „Mina Witkojc“ in Burg entlang des Radweges nach Werben 22 Apfel- und Birnbäume gepflanzt. Die Idee zur Pflanzaktion entstand im Chemieunterricht, als sie sich mit Klimawandel und CO₂-Ausstoß auseinandersetzten. Unterstützt vom Bauhof und Werbens Bürgermeister Daniel Troppa, der das Engagement begeistert aufgriff, ersetzten sie abgestorbene Bäume, die einst beim Bau des Radwegs gesetzt worden waren. Die Pflanzböcke fertigten sie selbst, schützten die jungen Bäume sorgfältig und übergaben deren Pflege dem Bauhof.
Das Amt Burg (Spreewald) teilte dazu mit:
Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule „Mina Witkojc“ in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) haben entlang des Radweges zwischen den beiden Spreewaldorten Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) und Werben/Wjerbno Obstbäume gepflanzt. Die Idee dazu kam von den Jugendlichen selbst. Im Chemieunterricht mit Lehrerin Hannelore Huth hatten sie die Themen Klimawandel und CO2-Ausstoß behandelt. Daraus folgte der Wunsch, mit einer Pflanzaktion dem Klimawandel ganz praktisch etwas entgegenzusetzen. Über den Bauhof des Amtes Burg (Spreewald) wurde Kontakt mit dem Bürgermeister der Gemeinde Werben/Wjerbno, Daniel Troppa, aufgenommen. Dieser freute sich sehr über das Engagement der Jugendlichen: „Wir wollten die inzwischen abgestorbenen Obstbäume, die beim Anlegen des Radweges vor rund 30 Jahren gepflanzt worden waren, ersetzen“, erzählt Troppa. „Die Gemeindevertretung hat sich wieder für Obstbäume entschieden, sodass sich Vorbeiradelnde gerne bedienen können.“
22 Apfel- und Birnenbäume brachten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 8 b nun unter Anleitung und mit Unterstützung des Bauhofes in die Erde; bauten die Pflanzböcke selbst, düngten, banden die Bäume an und versahen sie mit Witterungsschutz. Die Pflege der Jungbäume übernimmt der Bauhof. So wird sichergestellt, dass sie anwachsen und die Gemeinde sie als Ersatzpflanzung für zukünftige Bauprojekte geltend machen kann.
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