Alkohol am Steuer, Einbrüche in einen Jugendclub und eine Reha-Einrichtung, Vandalismus auf einem Sportplatz: die weiteren Meldungen der Polizeidirektion Süd vom Wochenende.
Blaulicht kompakt: Wildunfall mit 1,45 Promille
Ein 23-Jähriger meldete am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr im Bereich Adamschenke bei Friedrichshain (Felixsee) selbst einen Wildunfall. Er war einem Reh ausgewichen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde leicht verletzt, seine beiden Beifahrer und das Reh blieben unverletzt.
Bei der Unfallaufnahme fiel den Beamten Alkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest ergab 1,45 Promille, ein Vortest reagierte zusätzlich auf Cannabis. Der Mann kam zur Blutentnahme in ein Krankenhaus, ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr läuft.
Elbe-Elster: dreimal eingebrochen und randaliert
Auf dem Gelände des VfB Herzberg 68 randalierten am Freitagnachmittag unbekannte Täter. Sitzbänke wurden umgestellt, teils aus der Verankerung gerissen und zerstört, dazu eine Anzeigentafel beschädigt. Schaden: rund 2.000 Euro.
In Langenrieth brachen Unbekannte am Samstagnachmittag in einen Jugendclub ein – über eine beschädigte Tür und ein zerstörtes Fenster. Gestohlen wurden eine Musikanlage, Getränke und eine Geldkassette, der Schaden liegt bei etwa 1.300 Euro.
In Bad Liebenwerda drangen Täter in der Nacht zum Sonntag in eine Reha-Einrichtung ein und öffneten gewaltsam ein Büro samt Schränken. Was gestohlen wurde, ist offen; der Sachschaden beträgt rund 1.000 Euro.
Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald
Auf der B169 bei Ruhland/Schwarzheide kontrollierte die Polizei am Samstagabend einen Transporter. Beim 30-jährigen Fahrer gab es Hinweise auf Drogenkonsum, eine Blutprobe wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.
In Lauchhammer stoppten Beamte in der Nacht zum Samstag in der Richard-Wagner-Straße einen Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis. Angezeigt wurden der 23-jährige Fahrer und die Halterin.
In Lübben bedrohte ein 21-Jähriger am Samstagmittag nacheinander zwei Passanten mit einem Klappmesser. Beide blieben unverletzt, der Tatverdächtige wurde später ermittelt. Es laufen Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung.
Dahme-Spreewald: Schlägerei am Bahnhof, Fahrten unter Drogen
Auf dem Bahnhofsvorplatz in Königs Wusterhausen trafen am Samstagabend gegen 20 Uhr ein 24-Jähriger und zwei Männer im Alter von 39 und 50 Jahren zufällig aufeinander. Nach einem Wortwechsel schlug der 39-Jährige den 24-Jährigen zu Boden, der 50-Jährige trat auf den am Boden Liegenden ein. Der 24-Jährige wiederum beleidigte und bedrohte die beiden.
Alle drei waren erkennbar alkoholisiert; der 39-Jährige gab einen Atemalkoholtest ab, der 1,63 Promille ergab. Der 24-Jährige kam zur Behandlung ins Krankenhaus, die beiden anderen wurden vor Ort entlassen. Es laufen mehrere Strafermittlungsverfahren.
In Schönefeld stoppte die Polizei bei einer Verkehrskontrolle einen 23-Jährigen: 1,64 Promille, dazu reagierte der Drogentest positiv auf Opiate. Blutentnahme, Führerschein sichergestellt, Strafverfahren eingeleitet.
Ebenfalls in Schönefeld gingen den Beamten bei Verkehrskontrollen zwei per Haftbefehl gesuchte Personen ins Netz. Beide konnten ihre offenen Geldstrafen im vierstelligen Bereich sofort begleichen und kamen wieder frei.
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Red. / Presseinformation



