Ein technisch manipulierter E-Scooter hat in Guben laut Polizei eine Höchstgeschwindigkeit von rund 75 Kilometern pro Stunde erreichen können. Beamte stoppten das mit zwei Personen besetzte Fahrzeug am Donnerstagnachmittag auf dem Cottbuser Platz. Die Polizei stellte den getunten E-Roller sicher und leitete Verfahren gegen den Fahrer ein.
Polizei stoppt getunten E-Scooter in Guben
Eine Kontrolle auf dem Cottbuser Platz in Guben hat am gestrigen Donnerstagnachmittag zur Sicherstellung eines technisch veränderten E-Scooters geführt. Wie die Polizei erklärte, waren zunächst zwei Personen gemeinsam auf dem Fahrzeug unterwegs. Deshalb hielten die Beamten den E-Roller an und kontrollierten ihn genauer.
Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Polizisten nach eigenen Angaben fest, dass der E-Scooter technisch manipuliert worden war. Durch die Veränderungen konnte das Fahrzeug laut Polizei eine Höchstgeschwindigkeit von rund 75 Kilometern pro Stunde erreichen.
Der kontrollierte Roller lag damit deutlich über der für reguläre Elektrokleinstfahrzeuge vorgesehenen Höchstgeschwindigkeit. Nach der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung zählen nur Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als sechs und höchstens 20 Kilometern pro Stunde zu dieser Fahrzeugklasse.
Beamte stellen schnellen E-Roller in Guben sicher
Die Polizei ließ den Fahrer seine Fahrt mit dem getunten E-Scooter nicht fortsetzen. Stattdessen stellten die Beamten das Fahrzeug sicher. Nach Angaben der Polizei leiteten sie zudem entsprechende Verfahren gegen den Fahrer ein. Auch der ursprüngliche Grund für die Kontrolle stellt einen Verstoß gegen die geltenden Regeln für E-Scooter dar. Das Fahrzeug war mit zwei Personen besetzt, obwohl Elektrokleinstfahrzeuge nur für eine Person ausgelegt sind. Die Polizeibeamten wurden dadurch auf den Roller aufmerksam und entdeckten bei der genaueren Kontrolle anschließend die technische Manipulation
Weitere Polizeimeldungen aus Spree-Neiße:
Forst: Aufgrund eines Vorfahrtsfehlers sind am Donnerstagnachmittag Am Haag ein FORD-Kleinbus und ein VW zusammengestoßen. Zwei Insassen wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sowohl der „Transit“ als auch der „Caddy“ waren ein Fall für den Abschleppdienst, der Schaden wurde auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.
Forst: Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag kurz nach 16:30 Uhr in die Sorauer Straße gerufen. Dort brannte es in einer Küche. Nachdem das Feuer gelöscht war, stelle sich der Grund heraus: Die Bewohner hatten Küchenutensilien auf der eingeschalteten Herdplatte abgestellt. Verletzt wurde niemand, aber es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Guben: Die Polizei wurde Donnerstagmittag in die Friedrich-Schiller-Straße gerufen. Dort waren ein MERCEDES-Kleintransporter und ein SKODA zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand und die Schäden hielten sich mit ein paar hundert Euro in Grenzen. Nach der Unfallaufnahme sollte die Fahrt weitergehen. Doch aufgrund des Gefälles stießen die Autos erneut zusammen. Diesmal lag der Schaden im Bereich mehrerer tausend Euro.
Hänchen: Am Donnerstag kurz nach 13:30 Uhr sind im Tannenweg ein PKW BMW und ein SUBARU zusammengestoßen. Verletzt wurde dabei niemand und der entstandene Sachschaden wurde auf rund 5.000 Euro geschätzt. Beide Beteiligten konnten nach der Unfallaufnahme ihre Fahrt selbstständig fortsetzen.
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Red. / Presseinformation




