Die Stichwahl zur Landratswahl im Landkreis Spree-Neiße läuft zwischen Christine Beyer (AfD) und Martin Heusler (CDU). Niederlausitz aktuell begleitet den Wahlabend.
19:52 Uhr – Vorläufiges Endergebnis: Heusler gewinnt Landratswahl Spree-Neiße
Es ist entschieden: Martin Heusler (CDU) gewinnt die Stichwahl zur Landratswahl im Landkreis Spree-Neiße. Nach Auszählung aller 208 Wahlbezirke liegt er laut Landeswahlportal Brandenburg mit 51,49 Prozent (25.345 Stimmen) vor AfD-Kandidatin Christine Beyer, die auf 48,51 Prozent (23.876 Stimmen) kommt. Der Vorsprung beträgt 1.469 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,72 Prozent, von 94.178 Wahlberechtigten gaben 49.653 Personen ihre Stimme ab. Es handelt sich um ein vorläufiges Ergebnis; das offizielle Endergebnis wird durch die Kreiswahlleitung festgestellt.
Die letzten ausgezählten Gebiete bestätigten den Trend des Abends: In der Stadt Forst (Lausitz) (vorl. Endergebnis, 29 von 29 Bezirken) gewann Heusler mit 53,34 Prozent (3.942 Stimmen) vor Beyers 46,66 Prozent (3.448 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 50,99 Prozent. Forst ist mit 14.583 Wahlberechtigten das zweitgrößte Untergebiet im Landkreisl.
Auch das Amt Burg (Spreewald) (16 von 16 Bezirken) fiel deutlich an Heusler: Er holte dort 55,76 Prozent (2.362 Stimmen), Beyer kam auf 44,24 Prozent (1.874 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 55,12 Prozent, eine der höchsten im gesamten Landkreis.
Heusler gewinnt die Stichwahl damit, indem er in bevölkerungsreichen und städtisch geprägten Gebieten wie Kolkwitz, Guben, Forst, Drebkau und Burg klare Mehrheiten holte. Beyer siegte in ländlich geprägten Regionen wie dem Amt Döbern-Land (60,39 %) und dem Amt Peitz (51,42 %) aber auch in der Stadt Spremberg (52,92 %), konnte die dortigen Vorsprünge aber nicht ins Gesamtergebnis retten. Martin Heusler wird voraussichtlich neuer Landrat des Landkreises Spree-Neiße.
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19:47 Uhr – 207 von 208 Wahlgebieten: Heusler baut Vorsprung aus
Die Entscheidung zeichnet sich ab: Bei 207 von 208 ausgezählten Wahlgebieten führt Martin Heusler (CDU) laut Landeswahlportal Brandenburg mit 51,26 Prozent (24.994 Stimmen) deutlicher vor Christine Beyer (AfD), die auf 48,74 Prozent (23.767 Stimmen) kommt. Der Vorsprung beträgt 1.227 Stimmen, noch ein Wahlbezirk steht aus. Die Wahlbeteiligung stieg auf 52,23 Prozent.
Die vier neu vollständig ausgezählten Untergebiete erklären, warum Heusler den Abstand ausgebaut hat: In der Gemeinde Kolkwitz (vorl. Endergebnis, 17 von 17 Bezirken) erzielte Heusler mit 63,08 Prozent (3.034 Stimmen) sein stärkstes Ergebnis im gesamten Landkreis, Beyer kam dort auf lediglich 36,92 Prozent (1.776 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei hohen 61,23 Prozent. Bereits im ersten Wahlgang war Kolkwitz die einzige Gemeinde, in der Heusler vorne lag.
Auch die Gemeinde Neuhausen/Spree (17 von 17 Bezirken) ging klar an Heusler: Er holte dort 52,46 Prozent (1.344 Stimmen) vor Beyers 47,54 Prozent (1.218 Stimmen), bei einer besonders hohen Wahlbeteiligung von 61,58 Prozent.
Beyer hingegen punktete in der Stadt Spremberg (32 von 32 Bezirken): Dort gewann sie mit 52,92 Prozent (4.910 Stimmen) gegen Heuslers 47,08 Prozent (4.369 Stimmen). Spremberg ist mit 18.169 Wahlberechtigten eines der größten Untergebiete im Landkreis. Auch im Amt Peitz (vorl. Endergebnis, 18 von 18 Bezirken) lag Beyer knapp vorne: 51,42 Prozent (2.475 Stimmen) gegen Heuslers 48,58 Prozent (2.338 Stimmen) bei einer Wahlbeteiligung von 53,62 Prozent.
19:36 Uhr – 202 von 208 Wahlgebieten: Heusler überholt Beyer
Die Stichwahl nimmt eine Wendung: Bei 202 von 208 ausgezählten Wahlgebieten hat Martin Heusler (CDU) die Führung übernommen. Laut Landeswahlportal Brandenburg liegt er mit 50,14 Prozent (23.176 Stimmen) nun knapp vor Christine Beyer (AfD), die auf 49,86 Prozent (23.046 Stimmen) kommt. Der Vorsprung beträgt lediglich 130 Stimmen. Die Wahlbeteiligung stieg auf 49,52 Prozent.
In Drebkau (12 von 12 Bezirken) gewann Heusler mit deutlichen 56,02 Prozent (1.499 Stimmen) gegen Beyer mit 43,98 Prozent (1.177 Stimmen), bei einer hohen Wahlbeteiligung von 57,22 Prozent. Drebkau ist damit nach Guben und Welzow das dritte vollständig ausgezählte Untergebiet, das klar an Heusler fällt.
Ein anderes Bild zeigt das ebenfalls vollständig ausgezählte Amt Döbern-Land (26 von 26 Bezirken): Dort holte Beyer mit 60,39 Prozent (3.016 Stimmen) ihr bisher stärkstes Ergebnis im Landkreis. Heusler kam dort auf 39,61 Prozent (1.978 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 57,51 Prozent, deutlich über dem Kreisdurchschnitt.
Heusler gewinnt in den städtisch geprägten Gebieten (Guben, Welzow, Drebkau), während Beyer in ländlicheren Regionen wie Döbern-Land und Schenkendöbern stärker abschneidet.
19:29 Uhr – 200 von 208 Wahlgebieten: Nur noch 212 Stimmen Vorsprung
Die Spannung steigt: Bei 200 von 208 ausgezählten Wahlgebieten schrumpft der Vorsprung von Christine Beyer (AfD) auf ein Minimum. Laut Landeswahlportal Brandenburg liegt sie noch bei 50,23 Prozent (22.739 Stimmen), Martin Heusler (CDU) folgt mit 49,77 Prozent (22.527 Stimmen) — ein Unterschied von lediglich 212 Stimmen. Acht Wahlbezirke stehen noch aus. Die Wahlbeteiligung stieg auf 48,49 Prozent, 45.668 der 94.178 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.
Der Trend der vergangenen Stunde setzt sich fort: Während Beyer zu Beginn des Abends noch mit rund neun Prozentpunkten führte, hat Heusler diesen Rückstand nahezu vollständig aufgeholt.
19:19 Uhr – 196 von 208 Wahlgebieten: Drei Endergebnisse, zwei gewonnen von Heusler
Bei 196 von 208 ausgezählten Wahlgebieten liegt Christine Beyer (AfD) laut Landeswahlportal Brandenburg bei 51,15 Prozent (22.044 Stimmen), Martin Heusler (CDU) kommt auf 48,85 Prozent (21.051 Stimmen). Der Vorsprung beträgt damit noch rund 993 Stimmen. Die Wahlbeteiligung stieg auf 46,16 Prozent.
Drei Untergebiete haben ihr vorläufiges Endergebnis gemeldet — und sie zeigen ein gespaltenes Bild: In der Stadt Guben (20 von 20 Bezirken) gewann Heusler (CDU) klar mit 53,76 Prozent gegenüber Beyers 46,24 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 41,95 Prozent. Auch in der Stadt Welzow (6 von 6 Bezirken) lag Heusler vorne: Er holte 54,25 Prozent, Beyer kam auf 45,75 Prozent — bei einer vergleichsweise hohen Wahlbeteiligung von 43,34 Prozent.
Anders das Bild in der Gemeinde Schenkendöbern (15 von 15 Bezirken): Dort gewann Beyer äußerst knapp mit 50,57 Prozent (880 Stimmen) vor Heusler mit 49,43 Prozent (860 Stimmen) — ein Unterschied von lediglich 20 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag dort mit 59,89 Prozent deutlich über dem Kreisdurchschnitt.
19:15 Uhr – 195 von 208 Wahlgebieten: Abstand schrumpft
Mit zunehmender Auszählung nähert sich Martin Heusler (CDU) der AfD-Kandidatin Christine Beyer deutlich an. Bei 195 von 208 ausgezählten Wahlgebieten liegt Beyer laut Landeswahlportal Brandenburg noch bei 51,38 Prozent (21.903 Stimmen), Heusler kommt auf 48,62 Prozent (20.729 Stimmen). Der Vorsprung hat sich damit seit den ersten ausgezählten Bezirken am Abend von rund neun auf weniger als drei Prozentpunkte verringert. Die Wahlbeteiligung stieg auf 45,66 Prozent – rund 43.003 der 94.178 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.
19:06 Uhr – 189 von 208 Wahlgebieten: Beyer bei 52,67 Prozent
Nach Auszählung von 189 der 208 Wahlgebiete im Landkreis Spree-Neiße führt Christine Beyer (AfD) laut Landeswahlportal Brandenburg mit 52,67 Prozent der gültigen Stimmen. Auf Martin Heusler (CDU) entfallen demnach 47,33 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das 21.165 Stimmen für Beyer gegenüber 19.018 für Heusler. Die Wahlbeteiligung stieg auf 43,03 Prozent – bei 94.178 Wahlberechtigten gaben damit bis zu diesem Zeitpunkt rund 40.522 Personen ihre Stimme ab.
Der Abstand zwischen beiden Kandidaten verringert sich.
19:02 Uhr – 187 von 208 Wahlgebieten: Vorsprung bleibt stabil
Kurz vor 19 Uhr zeigte das Landeswahlportal bei 187 von 208 ausgezählten Wahlgebieten: Beyer 53,27 Prozent, Heusler 46,73 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag zu diesem Zeitpunkt bei 42,16 Prozent.
18:20 Uhr – Halbzeit: Beyer klar vorne
Nach Auszählung von genau 104 der 208 Wahlgebiete: Beyer kam laut Portal auf 54,81 Prozent (9.227 Stimmen), Heusler auf 45,19 Prozent (7.609 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag zu diesem Zeitpunkt bei 41,76 Prozent.
Hintergrund: Warum kam es zur Stichwahl
Die Stichwahl war notwendig geworden, weil beim ersten Wahlgang am 8. März 2026 kein Kandidat die nach Brandenburgischem Kommunalwahlgesetz (§ 72 Abs. 2 BbgKWahlG) erforderliche absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erreicht hatte. Beyer hatte damals 42,41 Prozent erzielt, Heusler 30,52 Prozent. Der SPD-Kandidat Heiko Jahn kam auf 20,44 Prozent und schied damit aus. (Niederlausitz aktuell berichtete)
In der Stichwahl reicht die einfache Mehrheit – allerdings muss laut Gesetz zusätzlich ein Quorum erfüllt sein: Die Siegerin oder der Sieger muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten auf sich vereinen. Bei 94.178 Wahlberechtigten entspricht das rund 14.127 Stimmen.
Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.
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