Im Landkreis Spree-Neiße wurde das letzte noch bestehende Kerngebiet zur Afrikanischen Schweinepest aufgehoben. Seit dem letzten Nachweis im März 2023 waren keine weiteren Fälle im Kerngebiet 6 aufgetreten, so der Landkreis heute. Mit der Aufhebung entfallen die bisher geltenden Einschränkungen, insbesondere für Land- und Forstwirtschaft. Präventive Maßnahmen wie die Fallwildsuche und die Bestandsreduktion des Schwarzwildes werden laut Landkreis weiterhin fortgesetzt.
Der Landkreis Spree-Neiße teilte dazu mit:
Seit einem Jahr wurde kein Fall der Afrikanischen Schweinepest im Kerngebiet 6 des Landkreises Spree-Neiße festgestellt. Somit wurde auch das letzte der ursprünglich elf Kerngebiete im Land Brandenburg aufgehoben. Am 29. März 2024 wurde der letzte Ausbruch der ASP beim Schwarzwild im Kerngebiet 6 nachgewiesen. Durch die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen konnte nun auch das letzte bestehende Kerngebiet zusammen mit der umliegenden Weißen Zone durch den betroffenen Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa per Tierseuchenallgemeinverfügung aufgehoben werden. Somit entfallen in diesem Bereich Nutzungsbeschränkungen, die vor allem für Land- und Forstwirtschaft galten. Einzelheiten sind der Allgemeinverfügung des Landkreises zu entnehmen. Im Bereich des ehemaligen Kerngebietes 6 wird auch in den nächsten Monaten eine kontinuierliche flächendeckende Fallwildsuche und Reduktion des Schwarzwildbestandes erfolgen, um die Freiheit des Gebietes von der ASP nachzuweisen. Somit gibt es im gesamten Land Brandenburg nur noch die Sperrzonen I und II, die auf Grund der EU-Vorgaben einzurichten sind. Die Sperrzone II existiert abgesehen vom Schutzkorridor aktuell nur noch in den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Uckermark. Der Schutzkorridor verhindert die Einwanderung von infizierten Wildschweinen entlang der östlichen und südlichen Landesgrenze und spielt somit auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Bekämpfungserfolges. Daher ist es besonders wichtig bei bestehenden Schutzzäunen die Tore geschlossen zu halten.
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Red. / Presseinformation
Bild: SPN
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