Am Freitag findet am SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide eine größere Einsatzübung statt. Wie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mitteilte, soll dabei das Zusammenspiel von Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und den Sana Kliniken Niederlausitz bei einem Massenanfall von Verletzten erprobt werden. Die Übung beginnt gegen 15 Uhr und läuft damit nach Ende des Schulunterrichts, sodass es für das Emil-Fischer-Gymnasium und das Oberstufenzentrum Lausitz keine Einschränkungen geben soll. Zwischen 15 und 18 Uhr ist rund um den SeeCampus mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Die SeeCampus Bibliothek bleibt wegen der Übung bereits ab 12 Uhr geschlossen.
Einsatzübung am SeeCampus startet am Nachmittag
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz führt am Freitag, 25. September, eine Einsatzübung am SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide durch. Die Übung beginnt gegen 15 Uhr und damit nach dem Ende des regulären Schulunterrichts. Nach Angaben des Landkreises kann es deshalb zwischen 15 und 18 Uhr rund um den SeeCampus zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen kommen. Für die Bevölkerung besteht laut Landkreis kein Grund zur Besorgnis. Vor Ort soll eine entsprechende Beschilderung auf die Übungslage aufmerksam machen. Verantwortlich für die Planung, Durchführung und anschließende Auswertung ist das Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, Zivilschutz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.
Massenanfall von Verletzten steht im Mittelpunkt
Bei der Einsatzübung SeeCampus Schwarzheide soll das Zusammenspiel verschiedener Einsatzkräfte und Behandlungseinrichtungen bei einem Massenanfall von Verletzten erprobt werden. Solche und ähnliche Übungen finden nach Angaben des Landkreises jährlich statt. Im Mittelpunkt steht am Freitag insbesondere die rettungsdienstliche Bewältigung einer besonderen Lage. Dabei sollen bestehende Einsatzkonzepte überprüft und ein sicheres sowie an die jeweilige Lage angepasstes Vorgehen trainiert werden. Dazu gehören außerdem die strukturierte Sichtung und Versorgung von Verletzten sowie die Koordination von Führung, Behandlung und Transport. Gleichzeitig werden die Zusammenarbeit und die Kommunikationswege zwischen den beteiligten Organisationen überprüft. Die bei der Übung gewonnenen Erkenntnisse sollen laut Landkreis anschließend dabei helfen, bestehende Abläufe weiterzuentwickeln und mögliche Anpassungsbedarfe innerhalb der Einsatzstrukturen zu erkennen.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Klinik beteiligt
An der Übung wirken unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH, der Feuerwehr und verschiedener Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises mit. Außerdem beteiligen sich die Sana Kliniken Niederlausitz und die Polizei. Auch die Zentrale Notaufnahme der Sana Kliniken Niederlausitz am Standort Senftenberg ist in die Übung eingebunden. Dort sollen unter realistischen Bedingungen Abläufe für den Fall erprobt werden, dass gleichzeitig eine größere Zahl verletzter Menschen versorgt werden muss. Für Patientinnen und Patienten der Sana Kliniken Niederlausitz entstehen durch die Einsatzübung nach Angaben des Landkreises keine Einschränkungen. Der reguläre Betrieb des Klinikums und der Zentralen Notaufnahme hat während der gesamten Übung Priorität.
Schulunterricht läuft regulär, Bibliothek schließt
Für den Schulbetrieb am SeeCampus ergeben sich am Freitag keine Einschränkungen. Da die Übung erst am Nachmittag beginnt, sind der Unterricht am Emil-Fischer-Gymnasium und am Oberstufenzentrum Lausitz nach Angaben des Landkreises nicht betroffen. Eine Änderung gibt es dagegen für die SeeCampus Bibliothek. Sie bleibt am Freitag wegen der Einsatzübung bereits ab 12 Uhr geschlossen. Der Landkreis weist deshalb vorab auf die veränderte Öffnungszeit hin. Mit der Einsatzübung SeeCampus Schwarzheide sollen somit mehrere Bereiche der Zusammenarbeit unter möglichst realistischen Bedingungen erprobt werden. Im Zentrum stehen dabei die Versorgung von Verletzten, die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte sowie die Abstimmung zwischen Einsatzleitung, Behandlung und Transport.
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Red. / Presseinformation
Bild: OSL




