Rettungsdienst und Werkfeuerwehr wollen in Schwarzheide künftig noch enger zusammenarbeiten. Wie die Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH mitteilte, wurde dazu gemeinsam mit der BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Im Mittelpunkt stehen vor allem gemeinsame Übungen, fachlicher Austausch, ausgewählte Fortbildungsinhalte sowie Hospitationen und Praktika. Geplant sind unter anderem Trainings auf dem Gelände des Industrieparks Lausitz und an Rettungswachen, bei denen unterschiedliche Einsatzbedingungen und örtliche Besonderheiten berücksichtigt werden sollen. Ziel der Zusammenarbeit ist es nach Angaben der Partner, Abläufe an den Schnittstellen zwischen Rettungsdienst und Werkfeuerwehr gemeinsam zu trainieren und die Erfahrungen beider Seiten stärker miteinander zu verbinden.
Kooperation in Schwarzheide setzt auf Übungen
Die BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH als Betreiberin des Industrieparks Lausitz und die Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH (RDNL) bauen ihre Zusammenarbeit bei der Aus- und Fortbildung aus. Im Mittelpunkt der neuen Vereinbarung stehen nach Angaben der RDNL vor allem die Schnittstellen zwischen Rettungsdienst und Werkfeuerwehr. Die Kooperation in Schwarzheide soll dafür zusätzliche Möglichkeiten schaffen, das vorhandene Fachwissen und die Erfahrungen beider Seiten zusammenzubringen.
Vorgesehen sind unter anderem praktische Übungen auf dem Gelände des Industrieparks Lausitz sowie an Rettungswachen. Außerdem planen die Partner gemeinsame Schulungen und Workshops. Hinzu kommen Hospitationen und Praktika, bei denen Einsatzkräfte Einblicke in die Arbeit der jeweils anderen Organisation erhalten sollen. Bei den gemeinsamen Maßnahmen wollen die Beteiligten zudem unterschiedliche Einsatzbedingungen und örtliche Besonderheiten berücksichtigen. Die einzelnen Übungen, Schulungen und weiteren Angebote sollen deshalb gemeinsam vorbereitet und anschließend auch gemeinsam ausgewertet werden.
Rettungsdienst und Werkfeuerwehr trainieren gemeinsam
RDNL-Geschäftsführer Tom Lehnert bezeichnet die Kooperation als Weiterentwicklung der bereits bestehenden Zusammenarbeit mit der Werkfeuerwehr des Industrieparks Lausitz. Gemeinsame Trainings, Hospitationen und der regelmäßige fachliche Austausch sollen aus seiner Sicht insbesondere die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte unterstützen. „Wir freuen uns, die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Werkfeuerwehr des Industrieparks Lausitz weiter zu vertiefen. Gemeinsame Trainings, Hospitationen sowie der regelmäßige fachliche Austausch stärken die Zusammenarbeit unserer Einsatzkräfte und tragen dazu bei, die Einsatzsicherheit und die notfallmedizinische Versorgung für die Menschen in der Region weiter auszubauen“, erklärt Lehnert laut Pressemitteilung.
Auch für die BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH steht nach eigenen Angaben das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte im Mittelpunkt. Michael Krabbes, Head of Emergency Response des Unternehmens, verweist dabei insbesondere auf die Schnittstellen bei gemeinsamen Einsätzen. „Bei Einsätzen zählt nicht nur die fachliche Qualifikation der einzelnen Einsatzkräfte. Entscheidend ist auch, dass die Zusammenarbeit an den Schnittstellen funktioniert“, erklärt Krabbes. Deshalb wolle die Kooperation dazu beitragen, voneinander zu lernen, unterschiedliche Perspektiven in Übungen zusammenzubringen und Abläufe unter realistischen Bedingungen gemeinsam zu betrachten.
Ausbildung bleibt bei den jeweiligen Organisationen
Die Verantwortung für die reguläre Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte verändert sich durch die Vereinbarung nicht. Diese bleibt laut Mitteilung weiterhin bei der jeweiligen Organisation. Vielmehr ergänzt die Zusammenarbeit die bestehenden Ausbildungsangebote durch gemeinsame Maßnahmen. Damit sollen Fachwissen und unterschiedliche Erfahrungen von Rettungsdienst und Werkfeuerwehr gezielt zusammengeführt werden. Die Kooperation in Schwarzheide umfasst deshalb nicht nur praktische Einsatzübungen, sondern auch den fachlichen Austausch sowie ausgewählte Fortbildungsinhalte.
Die Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH stellt die bodengebundene notfallmedizinische Versorgung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sicher. Die BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH betreibt den Industriepark Lausitz in Schwarzheide und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 900 Mitarbeitende. Sie stellt dort unter anderem Standortdienstleistungen und Infrastruktur für Unternehmen aus Chemie und Industrie bereit.
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Red. / Presseinformation
Bild: BASF




