Ein Fahrradunfall auf der Landesstraße 53 bei Altdöbern hat nun ein tödliches Ende genommen. Wie die Polizei am heutigen Donnerstag mitteilte, ist der 60-jährige Radfahrer, der am vergangenen Sonntag gestürzt war, inzwischen im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Beamten von einem Alleinunfall aus.
Radfahrer nach Sturz bei Altdöbern verstorben
Wie die Polizei mitteilte, verstarb der 60-jährige Mann inzwischen im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Der Radfahrer war am Sonntag gegen 14:30 Uhr auf der Landesstraße 53 bei Altdöbern gestürzt. Der Mann wurde nach dem Sturz medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrrad wurde im Zuge der Ermittlungen sichergestellt.
Polizei geht von Alleinunfall aus
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass es sich um einen Alleinunfall gehandelt hat. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen oder Fahrzeuge liegen nach Angaben der Polizei bislang nicht vor. Die genauen Umstände des Sturzes sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Lübbenau, Senftenberg: In der Ragower Bergstraße haben einmal mehr falsche Polizisten ihr Unwesen getrieben: Betrüger machten am Mittwochnachmittag einer älteren Dame glaubhaft, dass sie bei der Kriminalpolizei tätig seien und ihnen bei einer Festnahme ein Zettel mit ihren Personendaten in die Hände gefallen sei. Daraufhin ließ die Dame die Beiden in die Wohnung und zeigte ihnen, wo sie ihre Wertsachen „sicher aufbewahrte“. Einer der Täter lenkte sie daraufhin ab und der andere nutzte diesen Zeitraum, um Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro zu entwenden.
Auch aus Senftenberg und Lübbenau meldeten sich Betroffene bei der Polizei und zeigten die Kontaktaufnahme durch falsche Polizisten an. Glücklicherweise hatten sie das Spiel durchschaut und waren nicht auf die Täter eingegangen.
Die Polizei gibt deshalb auch zum wiederholten Mal die folgenden Hinweise:
Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, sie hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, oder „Ihre Tochter/Ihr Sohn hat schuldhaft einen Verkehrsunfall mit mehreren tödlich verletzten Personen verursacht“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld/Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden.
Lauchhammer: Am Mittwochnachmittag gegen 15:30 Uhr lud ein Kunde auf dem Parkplatz eines Supermarktes gerade Einkäufe in sein Auto um, als ein Taschendieb das offen im Einkaufswagen deponierte Portemonnaie erspähte. Als der Besitzer dieses einpacken wollte, war es bereits verschwunden – mit sämtlichen Karten und einem höheren Bargeldbetrag.
In diesem Zusammenhang ein paar Hinweise der Polizei:
· Geldbörsen und Handtaschen gehören nie in den Einkaufswagen!
· Bewahren Sie Geldbörsen nach Möglichkeit in verschließbaren Innentaschen Ihrer Bekleidung auf!
· Achten Sie darauf, dass Taschen / Handtaschen immer geschlossen sind, damit Täter nicht ungehindert an Ihre Geldbörse herankönnen!
· Klemmen Sie Taschen / Handtaschen fest unter den Arm und achten Sie dabei darauf, dass Verschlüsse von Außentaschen nach Möglichkeit am Körper anliegen!
· Vermeiden Sie Gedränge!
· Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung, scheinbar unbeabsichtigt, beschmutzt wurde!
· Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich für Ihren Einkauf benötigen.
Senftenberg: Auf einem Parkplatz an der Roßkaupe übersah am Mittwochnachmittag gegen 15:15 Uhr die Fahrerin eines PKW VOLVO beim Parken ein Verkehrsschild, wodurch die Stange verbogen wurde. Am Schild und dem weiter fahrbereiten Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro.
Vetschau: Nach einer Bestellung im Internet per Nachnahme staunte eine Kundin aus Göritz beim Öffnen des Pakets nicht schlecht: Statt des erwarteten Messgerätes wurde ein völlig anderes Werkzeug geliefert. Ob es sich dabei um einen Betrugsversuch handelt, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
In diesem Zusammenhang ein paar Hinweise der Polizei:
Grundsätzlich gilt: Je verlockender ein Angebot ist, desto misstrauischer sollten Sie sein!
Zur Überprüfung eines Online-Shops hilft ein Blick in Diskussionsforen im Internet oder auf die Internetseite des Original-Herstellers, der vor Fake-Shops warnt.
Zahlen Sie niemals per Vorkasse Geld an Anbieter.
Nutzen Sie sichere Zahlungswege, z.B. Überweisungen auf Girokonten. Seriöse Internetportale stellen Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung, die Ihr Geld schützen.
Melden Sie dubiose Angebote dem Portalbetreiber oder dem Originalhersteller/-vertrieb.
Erste Hilfe bei Betrugsverdacht: Speichern Sie alle E-Mails als Beweis. Fertigen Sie von der Internetseite einen Screenshot an. Heben Sie Überweisungsbelege usw. auf. Machen Sie, wenn noch möglich, bereits geleistete Zahlungen rückgängig und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Großräschen: In der Seestraße in Großräschen kam es am Mittwoch gegen 12:30 Uhr zum Unfall zwischen einem PKW OPEL und einem Linienbus, der zu diesem Zeitpunkt etwa 30 Schüler transportierte. Nach ersten Ermittlungen hatte der OPEL den Bus beim Vorbeifahren gestreift. Personen wurden nicht verletzt, aber an den weiter fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
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Red. / Presseinformation




