Der Dokumentarfilm „Der letzte Kahnbaumeister“ von Andreas Krufczik feiert am Sonntag, 22. November, im Schloss Lübbenau Premiere. Der Film porträtiert den Kahnbaumeister Karl Koal aus Lehde. Veranstalter ist der Spreewaldverein.
Karl Koal baut in Lehde noch Spreewaldkähne aus Holz
In seinem Debütfilm widmet sich Andreas Krufczik dem traditionellen Bau von Spreewaldkähnen aus Holz. Er begleitet Karl Koal bei der Arbeit in seiner Werkstatt im Spreewalddorf Lehde. Koal gehört nach Angaben des Spreewaldvereins zu den letzten seiner Zunft, nur wenige Handwerker beherrschen den Bau der Kähne heute noch. Seit 2023 zählen Bau und Nutzung des Spreewaldkahns zum immateriellen Kulturerbe. Über Koals Tochter Juliane, die bei ihrem Vater den Holzkahnbau gelernt hat, hatten wir bereits 2011 berichtet.
Der Film geht auch der Frage nach, was den Spreewaldkahnbau in die Zukunft tragen kann. Darüber können die Gäste nach der Vorführung mit Filmemacher Andreas Krufczik und dem Kahnbaumeister Karl Koal ins Gespräch kommen. Der Spreewaldverein will mit der Veranstaltung nach eigenen Angaben Generationen miteinander ins Gespräch bringen und den Spreewaldkahn als lebendiges Kulturerbe in den Mittelpunkt rücken.
Premiere am 22. November um 16 Uhr im Schloss
Einlass ist um 15:30 Uhr, der Film beginnt um 16 Uhr und dauert 46 Minuten. Veranstaltungsort ist das Schloss Lübbenau im Schlossbezirk 6. Tickets gibt es für 15 Euro einschließlich eines regionalen Snacks im Online-Shop der Touristinformation Lübbenau. Weitere Informationen zum Film über den letzten Kahnbaumeister stehen auf kahnbaumeisterfilm.de.
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