Ein Verkehrsunfall in Finsterwalde hat am heutigen Donnerstagmorgen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Laut Angaben von Blaulichtreport Lausitz kam ein Transporter aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab, überfuhr mehrere Poller und blieb unter einer Bahnunterführung stecken. Der Fahrer wurde bewusstlos gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Nach ersten Erkenntnissen war ein medizinisches Problem ursächlich für den Unfall gewesen.
Transporter bleibt unter Brücke stecken
In der Forststraße in Finsterwalde ist es am Donnerstagmorgen gegen 8:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Wie Blaulichtreport Lausitz unter Berufung auf erste Erkenntnisse der Polizei mitteilt, kam ein Fahrer mit seinem Transporter vermutlich aus gesundheitlichen Gründen nach links von der Fahrbahn ab.
Der Wagen überfuhr mehrere Poller am Straßenrand und setzte seine Fahrt anschließend unkontrolliert fort. Erst unter einer Bahnunterführung kam das Fahrzeug zum Stehen. Aufgrund der begrenzten Durchfahrtshöhe blieb der Transporter dort stecken und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien.

Feuerwehr sichert Unfallstelle und zieht Fahrzeug frei
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, um Gefahren für den Verkehr zu vermeiden. Zudem nahmen sie ausgelaufene Betriebsstoffe auf, damit keine Umweltgefahr entsteht. Im Anschluss wurde der feststeckende Transporter mit technischem Gerät unter der Bahnbrücke hervorgezogen.
Der Fahrer wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Aufgrund seines Zustandes brachten ihn die Einsatzkräfte anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Polizei ermittelt zur Ursache des Unfalls
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort. Dieser prüfte die Bahnbrücke auf mögliche Schäden, um die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Finsterwalde: In der Schacksdorfer Straße am Kreisverkehr ist ein PKW SKODA am Mittwoch kurz nach 12:00 Uhr mit einem E-Roller kollidiert. Dessen 52-jährige Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, es entstand ein Sachschaden in Höhe von 250 Euro.
Finsterwalde: Am Mittwochmittag erreichte die Polizei ein Anruf aus der Oscar-Kjellberg-Straße. Dort mussten Mitglieder einer Band zu ihrem Leidwesen feststellen, dass Unbekannte ihren Probenraum aufgebrochen und durchwühlt hatten. Nach einer ersten Bestandsaufnahme wurde Musikequipment im Wert von etwa 8.000 Euro entwendet. Beamte sicherten die Spuren vor Ort, nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Finsterwalde: Aus der Friedenstraße erreichte die Polizei am Mittwoch gegen 13:30 Uhr die Nachricht, dass ein dort abgestellter OPEL „Corsa“ eines Pflegedienstes wohl am Dienstag durch Unbekannte beschädigt worden war. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro, nun ermittelt die Polizei wegen Unfallflucht.
Uebigau-Wahrenbrück, Lichterfeld-Schacksdorf: Zweimal ist es am Abend in der Region zu Wildunfällen gekommen. Nahe der Abzweigung Domsdorf war ein Reh gegen 22:15 Uhr vor einem DAIMLER „Crossfire“ auf die Landesstraße 65 getreten. Der Fahrer blieb unverletzt, das Reh bezahlte seine mangelnde Umsicht jedoch mit dem Leben. Am weiterhin fahrbereiten Wagen entstand ein Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro. Auf der Landesstraße 60, nahe der Abzweigung Kleinleipisch, erging es einem weiteren Reh nicht besser, als es gegen 19:00 Uhr den Weg eines FORD „Focus“ kreuzte. Das Tier musste von einem Jagdpächter erlöst werden, am weiterhin fahrbereiten Wagen entstand ein Sachschaden von 500 Euro. Die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon.
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Red. / Presseinformation




