Der Landkreis Elbe-Elster hat den öffentlichen Busverkehr für die kommenden zehn Jahre abgesichert. Wie der Landkreis mitteilte, unterzeichneten Landrat Marcel Schmidt und der Geschäftsführer der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH den neuen öffentlichen Dienstleistungsauftrag, nachdem der Kreistag dem Vertrag zuvor einstimmig zugestimmt hatte. Die Vereinbarung gilt vom 1. September 2027 bis zum 31. August 2037 und regelt unter anderem das Bus- und RufBus-Angebot, den Umfang der Verkehrsleistungen sowie die einzuhaltenden Qualitätsstandards. Erneut übernimmt die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Nahverkehr GmbH Elbe-Elster die Durchführung des Nahverkehrs. In den kommenden Monaten werden dafür die notwendigen Liniengenehmigungen neu beantragt und einzelne Verkehrsleistungen erneut an regionale Partnerunternehmen vergeben. Aktuell umfasst das Netz 34 Buslinien und drei RufBus-Angebote mit mehr als 100 Fahrzeugen, die weite Teile des Landkreises und angrenzende Regionen miteinander verbinden.
Busverkehr in Elbe-Elster langfristig abgesichert
Mit der Unterzeichnung des sogenannten öffentlichen Dienstleistungsauftrags haben der Landkreis Elbe-Elster und die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH die Grundlage für den öffentlichen Busverkehr in den kommenden zehn Jahren geschaffen. Zuvor hatte der Kreistag dem Vertrag nach Angaben des Landkreises am 22. Juni 2026 einstimmig zugestimmt.
Der Vertrag regelt, welche Buslinien und RufBus-Angebote künftig bedient werden, in welchem Umfang die Fahrzeuge unterwegs sind und welche Qualitätsstandards einzuhalten sind. Der Landkreis beauftragte die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH erneut direkt mit der Durchführung des öffentlichen Nahverkehrs. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Nahverkehr GmbH Elbe-Elster soll sie die vereinbarten Leistungen bis Ende August 2037 erbringen.
Landkreis setzt auf verlässlichen Nahverkehr
Nach Angaben des Landkreises soll die Vereinbarung den Menschen auch künftig ein attraktives Nahverkehrsangebot sichern. Landrat Marcel Schmidt erklärte: „Ein verlässlicher Busverkehr ist ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Er verbindet unsere Städte und Dörfer, ermöglicht den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkaufen und sorgt dafür, dass die Menschen auch ohne eigenes Auto mobil bleiben. Mit dem neuen Vertrag schaffen wir Planungssicherheit und sichern ein gutes Nahverkehrsangebot für die kommenden zehn Jahre.“
Auch Geschäftsführer Holger Dehnert sieht in der Vertragsunterzeichnung eine wichtige Grundlage für die Zukunft des Unternehmens. „Der neue Auftrag gibt unserem Unternehmen und unseren Beschäftigten eine klare Perspektive. Gleichzeitig ist er ein Auftrag, den Nahverkehr im Landkreis zuverlässig und kundenfreundlich weiterzuführen. Gemeinsam mit unserer Tochtergesellschaft und unseren Partnerunternehmen werden wir alles dafür tun, dass sich die Fahrgäste auch künftig auf unsere Busse und RufBusse verlassen können“, sagte er laut Pressemitteilung.
34 Buslinien und drei RufBus-Angebote
In den kommenden Monaten wird die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH nach Angaben des Landkreises die erforderlichen Genehmigungen für den Linienverkehr neu beantragen. Zudem sollen Teile der Verkehrsleistungen erneut an regionale Partnerunternehmen vergeben werden.
Aktuell betreibt das Unternehmen 34 Buslinien sowie drei RufBus-Angebote mit mehr als 100 Fahrzeugen. Das Verkehrsnetz reicht von Torgau und Holzdorf im Westen bis Senftenberg und Großräschen im Osten sowie von Luckau und Jüterbog im Norden bis Ortrand und Gröditz im Süden. Die Fahrten übernehmen die Nahverkehr GmbH Elbe-Elster und acht regionale Partnerunternehmen.
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Red. / Presseinformation




