Neue Direktverbindung in den Nahen Osten: Die libanesische Fluggesellschaft Middle East Airlines verbindet den Flughafen BER ab sofort mit Beirut, wie die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg mitteilt. Geflogen wird viermal pro Woche.
Flugtage auf Besuchsreisen zugeschnitten
Die Strecke wird jeweils dienstags, freitags, samstags und sonntags bedient. Die Flugtage sind nach Angaben des Flughafens auf flexible Anreisen im Besuchsverkehr bei Freunden und Verwandten ausgerichtet und ermöglichen verlängerte Wochenendaufenthalte ebenso wie längere Reisen. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Airbus A320 mit 180 Plätzen.
„Willkommen! Wir freuen uns, mit Middle East Airlines eine neue, etablierte Netzwerk-Airline am BER zu begrüßen“, sagt Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Die Verbindung stärke die Anbindung der Hauptstadtregion an den Nahen Osten und schaffe ein verlässliches Angebot für Reisende mit familiären und persönlichen Beziehungen in die Region.
Große Community in der Hauptstadtregion
Die neue Verbindung richtet sich nach Flughafenangaben insbesondere an Menschen, die Familie und Freunde in der Heimat besuchen wollen – in der Hauptstadtregion lebt eine große libanesische Community. Beirut bietet zudem Anschlussmöglichkeiten für Weiterreisen in der Region und ist unter anderem für Reisende mit Zielen in Syrien relevant.
Traditionsairline mit moderner Airbus-Flotte
Middle East Airlines ist die staatliche Fluggesellschaft des Libanon mit Sitz in Beirut. 1945 gegründet, gehört sie seit 2012 der Luftfahrtallianz SkyTeam an und verbindet ihr Drehkreuz Beirut mit Zielen in Europa, dem Nahen Osten und weiteren Regionen. Für den BER ist die Airline ein weiterer Baustein im wachsenden Sommerangebot: Zu den Ferien haben mehrere Gesellschaften ihr Programm ab Schönefeld ausgebaut – von zusätzlichen Mittelmeerzielen bis zu neuen Langstrecken nach Nordamerika. Weitere Informationen gibt es unter ber.berlin-airport.de.
Die neue Route reiht sich in ein deutlich gewachsenes Sommerangebot ab Schönefeld ein: Wizz Air hat seine Kapazität am BER gegenüber dem Vorjahr um mehr als 90 Prozent erhöht, Eurowings fliegt mit zwei zusätzlich stationierten Maschinen neue Ziele wie London, Lissabon und Neapel an. AJet startet erstmals nach Bodrum, Air Uniqon neu nach Sylt.
Auch auf der Langstrecke tut sich etwas: Air Canada verbindet die Hauptstadtregion seit Anfang Juli erstmals mit Montréal, Air Transat fliegt wieder nach Toronto, und mit Delta Air Lines sowie United Airlines stehen zwei US-Gesellschaften für tägliche Flüge nach New York bereit. Für den Flughafen im Landkreis Dahme-Spreewald ist das wachsende Streckennetz auch wirtschaftlich bedeutsam – in den Sommerferien werden rund 3,7 Millionen Passagiere erwartet.
Tickets für die Beirut-Flüge sind über die üblichen Buchungswege sowie über die Website der Airline erhältlich. Geflogen wird nach Angaben des Flughafens ganzjährig – die Verbindung ist also nicht nur ein Ferienangebot, sondern eine dauerhafte Erweiterung des Streckennetzes ab Schönefeld.
Für die Region um den Flughafen bedeutet jede neue Verbindung zusätzliche Umsteiger, Übernachtungen und Arbeitsplätze im Umfeld.
Der Erstflug wurde am Flughafen traditionell mit einer Wasserfontäne begrüßt.
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Foto: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Red. / Presseinformation







