Bei einem Verkehrsunfall auf der A13 zwischen den Anschlussstellen Duben und Lübbenau sind am Montagnachmittag fünf Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kollidierten zwei Kleintransporter miteinander. Neben mehreren Rettungswagen kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Dresden zeitweise vollständig gesperrt werden.
Unfall auf der A13 bei Duben mit fünf Verletzten
Nach Angaben der Polizei war ein Kleintransporter auf einen vorausfahrenden Transporter aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß wurden alle fünf Insassen der beteiligten Fahrzeuge verletzt. Sie kamen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt.
Polizei ermittelt gegen Fahrer des Transporters
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der Fahrer des auffahrenden Transporters kurz am Steuer eingeschlafen sein und dadurch den Unfall verursacht haben. Zudem reagierte ein Drogenvortest positiv, weshalb eine beweissichernde Blutprobe angeordnet wurde.
Darüber hinaus gab der Mann laut Polizei an, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalls dauern an.
Zusätzliche Ermittlungen wegen Unfallflucht
Während der Bergungsarbeiten musste die A13 in Richtung Dresden gesperrt werden. Nach Angaben der Polizei beachtete ein bislang unbekannter LKW-Fahrer die Absperrmaßnahmen der Feuerwehr nicht ausreichend.
Dabei wurden mehrere Warnkegel und Warnleuchten beschädigt. Der Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort. Die Polizei hat deshalb zusätzliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Unfallflucht eingeleitet.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Senzig: Aufgrund eines Vorfahrtsfehlers auf der Chausseestraße kollidierten am Montag gegen 18:00 Uhr ein PKW DACIA und ein Motorrad der Marke SUZUKI. Der „Lodgy“ war nach der Kollsion nicht mehr fahrbereit, die Fahrerin der „GSX-R125“ wurde durch den Zusammenstoß verletzt und zur medizischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Königs Wusterhausen und Zeesen: Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei am Dienstag gegen 06:55 Uhr über eine Kollision zwischen einem PKW SEAT und einem Radfahrer in der Heinrich-von-Kleist-Straße in Königs Wusterhausen. Aufgrund einer Vorfahrtsfehlers kollidierten der „Mii“ und der 47-jährige Radler, wodurch dieser verletzt und zur medizischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das Rad war nicht mehr fahrbereit, die Schadenssumme wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt.
In die Schulstraße in Zeesen wurden Rettungsdienst und Polizei gegen 08:55 Uhr zum gleichen Stichwort alarmiert. Hier waren ein PKW SKODA und eine Radfahrerin kollidiert, wodurch die 54-jährige Radlerin verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Schaden wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt, der Unfallhergang ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Königs Wusterhausen: Die Wasserschutzpolizei musste am Montagnachmittag einen Bootsführer aus einer misslichen Situation befreien. Der Mann hatte sich mit seinem Sportboot in der Schleuse „Neue Mühle“ verkeilt. Der mutmaßlichen Grund für den Fahrfehler zeigte sich bei der anschließenden Kontrolle, bei dem sowohl ein Alkohol- als auch ein Drogentest bei dem Mann anschlugen. Er musste sein Boot festmachen und nach einer beweissichernden Blutentnahme zu Fuß weiter.
Luckau: In der Nissanstraße ist am Montagmittag ein PKW VW einem Schulbus aufgefahren. Dabei wurden keine Insassen verletzt und beide Beteiligten konnten nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen. Der Sachschaden wurde auf etwa 6.000 Euro geschätzt.
Deutsch Wusterhausen: Ein Autofahrer wollte am Montag gegen 17:15 Uhr sein Elektroauto auf einem Discounter-Parkplatz am Darwinbogen laden. Dabei stellte er fest, dass bei allen vier Ladesäulen die Kabel fehlten. Hinzugerufene Polizisten gehen davon aus, dass sie mutwillig abgeschnitten wurden und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein. Außerdem informierten sie den Betreiber über den Schaden von mehreren tausend Euro.
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Red. / Presseinformation




