Ein lauter Knall hat Anwohner der Luckauer Hauptstraße am frühen Donnerstagmorgen aufgeschreckt. Wie die Polizei mitteilte, versuchten mehrere Unbekannte zunächst, mit einem Gullydeckel das Schaufenster eines Telefon-Unternehmens einzuschlagen. Nachdem dies offenbar misslang, drangen die Täter in ein benachbartes Mobiltelefon-Geschäft ein. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Lauter Knall in Luckau
Kurz vor 03:00 Uhr bemerkten Anwohner der Hauptstraße in Luckau einen lauten Knall und alarmierten daraufhin die Polizei. Nach Angaben der Polizei waren zu diesem Zeitpunkt mehrere bislang unbekannte Täter in der Straße unterwegs.
Die Unbekannten versuchten laut Polizeimeldung zunächst, mit einem Gullydeckel das Schaufenster eines Telefon-Unternehmens einzuschlagen. Dieser erste Versuch misslang nach Einschätzung der Polizei jedoch offenbar. Anschließend wandten sich die Täter einem benachbarten Mobiltelefon-Geschäft zu.
Dort wiederholten sie den Versuch und konnten schließlich in das Geschäft eindringen. Wie viele Personen genau an der Tat beteiligt waren, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch nähere Angaben zur Flucht der Täter liegen bislang nicht vor.
Kriminaltechniker sichern Spuren in der Hauptstraße
Welche Gegenstände die Unbekannten aus dem Mobiltelefon-Geschäft gestohlen haben, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Ebenso prüft die Kriminalpolizei den genauen Ablauf der Tat und die Höhe der entstandenen Sachschäden.
Noch in den Nachtstunden kamen Kriminaltechniker des Tatortdienstes in der Luckauer Hauptstraße zum Einsatz. Nach Angaben der Polizei sicherten sie dort Spuren und Beweismittel für die weiteren Ermittlungen.
Die Ermittlungen richten sich gegen bislang unbekannte Täter. Weitere Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machte die Polizei in ihrer Mitteilung zunächst nicht.
Ermittlungen dauern an
Damit sind mehrere Fragen zu dem nächtlichen Einbruch in Luckau noch offen. Die Kriminalpolizei muss nun unter anderem klären, was genau aus dem Geschäft gestohlen wurde und wie hoch der Schaden an den betroffenen Geschäften ausfällt.
Auch der genaue Tathergang ist Teil der laufenden Ermittlungen. Nach bisherigem Stand versuchten die Täter zunächst, in das erste Geschäft einzudringen, bevor sie sich dem benachbarten Laden zuwandten. Die gesicherten Spuren und Beweismittel sollen nun bei der weiteren Aufklärung der Tat helfen.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
BAB 13 bei Ragow: Über einen Auffahrunfall zwischen Ragow und dem Schönefelder Kreuz wurde die Polizei am Mittwoch gegen 13:30 Uhr informiert. Staubedingt hatte der Fahrer eines PKW VW gebremst und der Fahrer eines MERCEDES-LKW dies zu spät bemerkt. Verletzt wurde niemand, aber bei Sachschäden von mehr als 7.000 Euro war der „Passat“ anschließend ein Fall für den Abschleppdienst.
Großziethen: Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz nach 15:00 Uhr alarmiert, da ein Feuer im Bereich des Querweges gemeldet worden war. Bislang Unbekannte hatten eine Böschung in Brand gesetzt und waren anschließend geflüchtet. Durch einen Zeugen und die Feuerwehr konnte das Feuer innerhalb weniger Minuten gelöscht werden. Zur Höhe der Sachschäden liegen bislang keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachtes einer vorsätzlichen Brandstiftung.
Schönefeld: Diebe trieben ihr Unwesen in den vergangenen Tagen in der Mercedesstraße, wie der Polizei am Mittwoch gemeldet wurde. Von einem Parkplatz war ein PKW LAND ROVER entwendet worden. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach dem grauen Modell „Range Rover Velar“ aktiviert.
BAB 13 bei Staakow: Zur Unfallaufnahme in der Anschlussstelle Staakow, Fahrtrichtung Berlin, war die Polizei am Mittwoch kurz vor 19:00 Uhr gefragt. Beim Auffahren vom Beschleunigungsstreifen hatte der Fahrer eines PKW VW die Vorfahrt eines LKW-Sattelzuges missachtet, so dass es zur seitlichen Kollision kam. Alle Insassen blieben unverletzt, aber bei einer vorläufigen Schadensbilanz von rund 20.000 Euro musste der VW von einem Abschleppdienst geborgen werden.
BAB 10 – Schönefelder Kreuz: Für den Fahrer eines VW-Kleinwagens begann der Donnerstagmorgen mit einer Unfallaufnahme auf dem Berliner Ring. Bei seiner Fahrt zwischen Königs Wusterhausen und dem Schönefelder Kreuz war er gegen 03:00 Uhr mit dem „Polo“ über Reifenteile gefahren und anschließend gegen die Schutzplanke gestoßen. Personen kamen nicht zu Schaden und bei etwa 4.000 Euro Sachschaden blieb das Auto fahrbereit.
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Red. / Presseinformation




