Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu einem bislang unbekannten Mann, der am Flughafen BER mehrere Ladendiebstähle begangen haben soll. Der Tatverdächtige konnte bislang nicht identifiziert werden. Die Ermittlungen laufen seit September. Wie die Polizei mitteilte, steht der Unbekannte im Verdacht, unter anderem kosmetische Artikel im Gesamtwert von mehr als 3.500 Euro entwendet zu haben. Da der Tatverdächtige bislang nicht identifiziert werden konnte, wendet sich die Polizei nun mit Bildern an die Öffentlichkeit.
Kriminalpolizei bittet Öffentlichkeit um Hinweise
Nach Angaben der Polizei soll der Mann die Taten im Bereich des Flughafens BER begangen haben. In mehreren Fällen habe er Geschäfte im Terminalbereich aufgesucht und dort Waren entwendet. Die bisherigen Ermittlungen führten bislang nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Vor diesem Hintergrund bittet die Kriminalpolizei nun um Unterstützung. Gesucht werden Hinweise von Personen, die den Mann auf den veröffentlichten Bildern erkennen oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen können.
Hinweise an Polizeiinspektion Flughafen Schönefeld
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Flughafen in Schönefeld telefonisch unter der Nummer 030 63 48 00 entgegen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Hinweise online über die Internetwache der Polizei des Landes Brandenburg zu übermitteln. Die Polizei weist darauf hin, dass auch scheinbar kleine Beobachtungen für die Ermittlungen von Bedeutung sein können. Grundlage der Angaben ist eine aktuelle Pressemitteilung der Polizei.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Lieberose: Der Polizei wurde am Dienstag der Diebstahl eines VW-Pritschentransporters gemeldet, der offenbar in der voran gegangenen Nacht verübt worden war. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach dem weißen Fahrzeug aus der Baureihe T5 eingeleitet.
Luckau: Am Dienstag war die Polizei kurz nach 13:00 Uhr zur Unfallaufnahme im Bersteweg gefragt, wo ein PKW CITROEN von der winterglatten Straße abgekommen und gegen das Tor einer Grundstücksumzäunung gestoßen war. Verletzt wurde niemand, aber bei geschätzten 5.000 Euro Sachschaden war das Auto anschließend nicht mehr fahrbereit.
Wildau: Der Fahrer eines LKW-Sattelzuges rief am Dienstag, kurz vor 15:00 Uhr die Polizei, da er auf einem Parkplatz des A-10-Centers Opfer eines Diebstahls geworden war. Kriminelle hatten die Tür zum Fahrerhaus der Zugmaschine aufgehebelt, um aus dem Inneren Bargeld und einen Tablet-PC zu stehlen. Der verursachte Schaden ist vierstellig und nach einer ersten Spurensicherung hat nun die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.
Eichwalde: Über einen Auffahrunfall in der Wusterhausener Straße wurde die Polizei am Dienstag kurz vor 14:15 Uhr informiert. Ein RENAULT-Transporter war gegen einen PKW MAZDA gestoßen, was mit Sachschäden von rund 3.000 Euro endete. Personen kamen nicht zu Schaden und beide Fahrzeuge blieben betriebsbereit.
Schönefeld: Die Missachtung der Vorfahrt war am Dienstag die Ursache eines Verkehrsunfalls, zu dem die Polizei kurz vor 15:00 Uhr auf die Bundesstraße 96a gerufen wurde. Zwischen den Abzweigen Kleinziethen und Selchow waren ein PKW VW und ein OPEL aneinandergeraten, was Sachschäden von etwa 8.000 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos weiter fahrbereit.
Schönefeld: Angestellte eines privaten Abschleppunternehmens riefen am Dienstagabend die Polizei, da sie an einem Fahrzeug, das sie in der Straße An den Gehren umsetzen sollten, Aufbruchspuren festgestellt hatten. An dem FIAT waren keine Nummernschilder mehr montiert und das Zündschloss war offensichtlich herausgebrochen worden. Eine Datenabfrage ergab, dass der PKW seit dem 17. September 2025 nach einem Diebstahl in Berlin in der Fahndung erfasst war. Zur Eigentumssicherung wurde die Sicherstellung des Fahrzeuges angeordnet.
Groß Köris: Rettungswagen und Polizei wurden am Dienstag um 16:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich in der Motzener Straße ereignet hatte. Ein PKW MERCEDES war von der überfrorenen Fahrbahn abgekommen und anschließend mit rund 20.000 Euro Sachschaden nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer blieb unverletzt, aber zwei mitreisende Jungen im Alter von acht Jahren hatten leichte Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren.
Schönwalde: Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Schönwalde und Rickshausen war es am Dienstag zu einem Verkehrsunfall gekommen, wie der Polizei kurz nach 17:00 Uhr gemeldet wurde. Der Fahrer eines MITSUBISHI-Pickup hatte offenbar die winterlichen Fahrbahnverhältnisse unterschätzt und war aufgrund unangemessener Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen. Verletzt wurde niemand, aber bei einer vorläufigen Sachschadens-Bilanz von etwa 5.000 Euro musste ein Abschleppdienst das Fahrzeug bergen.
Mittenwalde: Polizeibeamte beabsichtigten am Mittwochmorgen kurz vor 02:00 Uhr, eine Verkehrskontrolle durchzuführen und dazu einem PKW BMW in der Zossener Straße zu stoppen. Dessen Fahrer war bereits im Vorfeld durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen und ignorierte die Anhaltesignale. Erst kurz vor dem Ortseingang von Zossen stoppte er und weigerte sich zunächst, auszusteigen oder seine Dokumente vorzuzeigen. Im Verlauf des Gespräches mit den Polizisten sah er später die Ausweglosigkeit seiner Situation ein, stieg aus und wies einen ausländischen EU-Führerschein vor. Dessen Überprüfung ergab, dass dem 32-Jährigen die Fahrerlaubnis durch ein Gericht bereits unanfechtbar entzogen worden war. Damit nicht genug, zeigte ein Drogenvortest bei dem Mann positive Reaktionen auf Amphetamine an und er selbst äußerte, dass er unter starken Medikamenten stehen würde. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe angeordnet, der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen zu den verschiedenen Anzeigen hat inzwischen die Kriminalpolizei übernommen.
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Red. / Presseinformation
Bild: Polizei








