Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger übergibt morgen einen Fördermittelbescheid über fast zwei Millionen Euro für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Königs Wusterhausen an einen Vertreter der Stadt. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat seit 1991 rund 116 Millionen Euro für seinen ÖPNV erhalten. Nach Königs Wusterhausen flossen rund 1,25 Millionen Euro, weitere Unterstützung durch die Landesregierung ist in Aussicht.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir unterstützen die Kommunen, ihre Bahnhofsumfelder als Visitenkarten der Städte neu zu gestalten. Parkplätze, Fahrradabstellplätze und ein ordentliches Umfeld machen es den vielen Pendlern leichter, vom Auto auf den Zug umzusteigen.“
Täglich steigen in Königs Wusterhausen fast 13.000 Menschen ein und aus. Rund 7000 nutzen die S-Bahn und 5800 die Regionalzüge. Geplant ist, ab Fertigstellung der Dresdner Bahn die Regionalbahn RB 22 von Potsdam über Golm zum Flughafen BER nach Königs Wusterhausen zu verlängern. Zudem soll der Regionalexpress RE 7 statt nach Wünsdorf nach Senftenberg fahren. Die Strecke Wünsdorf – BER wird dann durch die RB 24 bedient.
Aktuell entstehen im östlichen Bahnhofsvorplatz vier flexibel anfahrbare Bushaltestellen mit überdachtem Warte- und Infobereich, dynamischer Fahrgastinformation und eine öffentliche Toilette. Zudem entstehen 168 überdachte Fahrradabstellplätze und an der Storkower Straße 88 Pkw-Stellplätze mit vier Behindertenstellplätzen und zwei Buswartestellplätze.
Im Gesamtkonzept der Förderung des Ministeriums ist über die ÖPNV-Förderung hinaus auch eine Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung vorgesehen. So soll durch einen neuen Tunnel mit Durchstich zur Ostseite in 2013/2014 eine bessere Verbindung der beiden Seiten des Bahnhof erreicht werden. Auch das westliche Bahnhofsumfeld soll 2014 mit Mitteln aus der Städtebauförderung umgestaltet werden.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
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