Am 28. Juni findet im Stadtmuseum Cottbus um 19 Uhr eine Gesprächsrunde anlässlich der Sonderausstellung „DIVA-HUTNADEL“ statt. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Leihgabe der privaten Sammlerin Barbara Weinhold sowie den Städtischen Museen Jena. Gezeigt werden über 550 verschiedene Hutnadeln. Die zahlreichen Farben, Muster und Materialien machen eine jede Hutnadel einzigartig. Außerdem beschäftigt sich die Ausstellung mit der filmischen und literarischen Aufarbeitung der Hutnadel, beispielsweise die Hutnadel als Mordinstrument in den Werken Agatha Christies.
Trotz einer kurzfristigen Erkrankung der geplanten Referentin Barbara Weinhold findet die Gesprächsrunde mit dem Leiter des Stadtmuseum – Herr Steffen Krestin – statt.
Zur Hutnadel: In den wenigen Jahrzehnten ihrer Blütezeit von 1890 bis 1925 war die Hutnadel Teil des femininen Gesamtkunstwerkes. Geprägt war dieses Kunstwerk von einer kunstvoll getürmten Frisur, zu deren Üppigkeit nicht selten das künstliche Haarteil beizutragen hatte. Gekrönt war es von einer der ausladenden Kreationen der Hutmode. Beides galt es innig und sicher zu verbinden. Hier erfüllte die Hutnadel ihren Zweck.
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