Einblick in die Recherchearbeit
-Eine Veranstaltung der Reihe „Deutschland – Wunder und Wunden“-
Im April 2015 wird die Inszenierung „Das Cottbus-Projekt“ in der Kammerbühne, dem ehemaligen Haus der Bauarbeiter, uraufgeführt.
Am Sonntag, 9. November 2014, 17.30 Uhr, gibt Regisseur und Autor Harald Fuhrmann beim „Tischtheater“ im Menschenrechtszentrum (Bautzener Straße 140) Einblick in die Recherchen. Die beiden Theatermacher Harald Fuhrmann und Christiane Wiegand sind seit einiger Zeit in Cottbus unterwegs, um gemeinsam mit Mitgliedern des Schauspielensembles Erinnerungen der Cottbuser Bürger an die Zeit ab 1989 zu sammeln. 25 Jahre sind inzwischen vergangen – ausreichend viele, um viel zu vergessen. Christiane Wiegand und Harald Fuhrmann nutzen die Kraft des Theaterspielens, um dem Gedächtnis mit Lust auf die Sprünge zu helfen.
Am 9. November spielen Heidrun Bartholomäus, Sigrun Fischer und Gunnar Golkowski eine Szene mit dem Titel „Die Vitrine“, die auf eine Geschichte einer Cottbuser Bürgerin zurückgeht. Die szenische Aktion dient als emotionaler Katalysator, um mit allen am Tisch Sitzenden ins Gespräch zu kommen und das Erinnern in Tiefen und zu Details zu führen, die dem angestrengten Nachdenken oft verschlossen bleiben.
Fuhrmann und Wiegand sind in den kommenden Wochen mit ihrem „Tischtheater“ weiterhin in Schulen, Bibliotheken und Jugendclubs unterwegs. Sie haben bereits bei früheren Projekten im In- und Ausland mit dieser künstlerischen Methode Erfahrungen gesammelt. Im Ergebnis sind Inszenierungen entstanden, deren Textgrundlage ein „Geschichtenteppich“ bildet, gewoben aus Erinnerungen. Ähnliches planen beide für „Das Cottbus-Projekt“ im April 2015.
Besucherhinweis:
Eintritt frei. Da die Platzkapazität begrenzt ist, wird darum gebeten, sich im Besucher-Service des Staatstheaters in der Galeria Kaufhof Cottbus oder an der Infothek im Menschenrechtszentrum eine Einlasskarte zu holen.
Quelle: Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus STAATSTHEATER COTTBUS




