Die Partie gegen den TV Askania Bernburg gab über weite Phasen der ersten Halbzeit nicht viel her. Dieses Spiel glich eher Schlafwagenfußball. Weitestgehend spielte sich alles im Mittelfeld ab. Wenn es mal Torgefahr gab, dann eher nach Standardsituationen. Dann war es eher verwunderlich, dass Energie mit dem ersten sehenswerten Angriff in Führung ging. Energie kam über die rechte Angriffsseite. Die Flanke des Spielers kam haargenau auf dem Kopf von Andy Hebler. Dieser hatte keine Probleme zentral vor dem Tor zum 1:0 zu vollenden. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.
Doch im zweiten Durchgang wurde es zusehends turbolent. Bereits in der 53. Min. konnte Askania durch Wegener ausgleichen. Dieser Freistoß war gut getreten. Allerdings muss man sich fragen, ob der Ball komplett hinter der Linie einschlug. Schiedsrichter Köber war sich sicher und gab dieses Tor. Danach hatte Energie mehrmals die Möglichkeit erneut in Führung zu gehen. Doch es folgte wieder eine strittige Situation. In der 64. Minute hatte Energie erneut die Möglichkeit, das Spiel auf eigene Führung zu stellen. Für viele Zuschauer war der Ball knapp hinter der Linie. Doch das Schirigespann gab diesen Treffer nicht. Zu allem Überfluss gab es noch einen Rückpass von Askania auf ihren eigenen Torhüter. Dass bedeutet, dass Energie einen indirekten Freistoss hätte zugesprochen bekommen müssen. Dem war nicht so. Stattdessen startete Askania einen Konter. Patrick Schlegel umspielte zwei Gegenspieler und dann noch FCE-Keeper Fritz Pflug. Ohne Probleme schob er zur 2:1 Führung ein. Energie rannte weiter an, um doch noch den Ausgleich zu schaffen. Hitzig wurde es in der 84. Spielminute, als Askania Spieler Buszkowiak den Cottbuser Lemke rüde foulte. Lemke lag mehrere Minuten am Boden und musste behandelt werden. Buszkowiak bekam für diese Attacke nur den gelben Karton. Anschließend beschwerte sich Lemke über dieses Einsteigen und sah dafür selbst die gelbe Karte. Danach machte Energie entgültig auf und Askania konterte erneut clever und vollendete durch Nagel das 3:1.
Alles in allem ein verdienter Auswärtssieg für den Aufsteiger. Askania siegte, weil sie die Konter mustergültig auspielten und Energie zu viel mit dem Schiedsrichter haderte. Am nächsten Spieltag muss Bernburg daheim gegen die Reserve von CZ Jena ran. Energie hingegen hat ein Auswärtsspiel bei Einheit Rudolstadt.
Fotos: Marko Ziesemer



































