Am Sonntag, 21. September, 16.00 Uhr, liest die Verlegerin, Bühnenmanagerin und Agentin Marguerite Kollo in der Theaterscheune Ströbitz (Ströbitzer Hauptstraße 39) aus „Als ich jung war in Berlin …“, einem Band mit Erinnerungen ihres Vaters Willi Kollo.
Mit viel Witz und Tiefgang hält er Rückschau auf das Berlin der Jahre 1890 bis 1946, erinnert sich an so prominente Künstler wie Claire Waldoff, Fritzi Massary oder Carl Zuckmayer und trägt eine unterhaltsame Familiengeschichte der Kollo-Dynastie zusammen. Sie entfaltet sich in den hellsten und dunkelsten Jahren der Musikmetropole Berlin: von der Gründerzeit über die Goldenen Zwanziger Jahre bis zum Dritten Reich. Mittendrin und immer den Ton angebend: die Komponisten Walter und Willi Kollo, die Meister der Berliner Operette und der „Leichten Muse“.
Marguerite Kollo hat die Memoiren ihres Vaters Willi bearbeitet und herausgegeben. Begleitet von vielen Musikeinspielungen, liest sie aus der „Familienchronik“, die zugleich eine musikalisch-literarische Biografie Berlins ist.
Vor der Lesung können die Besucher ab 15.00 Uhr bei schönem Wetter im Scheunengarten, anderenfalls im Saal Kaffee und Kuchen genießen.
Karten für die Lesung sind für 8 Euro erhältlich im Besucher-Service, Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 24 oder vor der Veranstaltung an der Kasse in der Theaterscheune Ströbitz.
Die Operette „Wie einst im Mai“ von Walter und Willi Kollo wird derzeit mit großem Erfolg und viel Publikumszuspruch im Staatstheater gespielt wird, die Vorstellung in der Theaterscheune Ströbitz nach der Lesung ist allerdings bereits ausgebucht; für die Vorstellungen am 3. Oktober und am 18. Oktober, jeweils 19.30 Uhr, gibt es derzeit noch Karten.
Quelle & Foto: Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus






