Das Staatstheater Cottbus bringt diesen Samstag (21. März) die Premiere von „Die Zeitmaschine“ auf die Bühne des Großen Hauses. Die Inszenierung verbindet Science-Fiction mit aktuellen Fragen zur Zukunft der Gesellschaft. Grundlage ist der bekannte Roman von H.G. Wells, neu interpretiert von Helgard Haug (Rimini Protokoll). Weitere Vorstellungen sind bis in den Juni geplant.
Premiere „Die Zeitmaschine“ im Staatstheater
Am Samstag, 21. März 2026, feiert das Schauspiel des Staatstheater Cottbus die Premiere von „Die Zeitmaschine“ im Großen Haus. Grundlage ist der Roman von H.G. Wells, der als einer der ersten Science-Fiction-Texte gilt. Die Inszenierung stammt von Helgard Haug (Rimini Protokoll), die Musik komponierte Barbara Morgenstern. Wie das Staatstheater mitteilt, beginnt die Vorstellung um 19.30 Uhr.
Im Mittelpunkt steht ein Wissenschaftler, der eine Zeitmaschine entwickelt und damit in eine vermeintlich perfekte Zukunft reist. Im Jahr 802.701 scheint die Menschheit frei von Hunger, Arbeit und Gewalt zu leben. Doch laut Vorlage zeigt sich schnell ein anderes Bild: Unter der Oberfläche existiert eine zweite Gesellschaft, während die scheinbar friedlichen Bewohner an der Oberfläche selbst Teil eines Systems sind, das auf Ausbeutung basiert.
Inszenierung verbindet Zukunft und Gegenwart
Die Inszenierung greift laut Staatstheater die Ideen von H.G. Wells auf und überträgt sie auf aktuelle Fragestellungen. Dabei spannt Haug eine Zeitachse vom 19. Jahrhundert bis weit in die Zukunft. Die Produktion nutzt bewusst keine filmischen Effekte, sondern setzt auf Sprache, Bild und theatrale Mittel.
Das Bühnenbild von Marc Jungreithmeier verbindet Raum und Video. Zudem kommen digitale Elemente zum Einsatz, die laut Theater als eine Art Spielpartner fungieren. Dadurch sollen mögliche Entwicklungen realer Orte sichtbar werden, darunter auch das Gebäude des Staatstheaters selbst. Die Darstellung zeigt, wie sich Orte über Jahrhunderte verändern könnten.
Ein besonderer Bestandteil der Inszenierung sind laut Angaben des Hauses Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen, die als Avatare auf der Bühne auftreten. Diese Stimmen sollen unterschiedliche Perspektiven auf Zukunftsfragen liefern.
Musik, Chor und Kostüme als zentrale Elemente
Die Musik von Barbara Morgenstern spielt eine zentrale Rolle in der Inszenierung. Unterstützt wird sie von einem 18-köpfigen Chor aus Cottbus unter der Leitung von Ilja Panzer. Laut Pressemitteilung fungiert die Musik nicht nur als Begleitung, sondern als treibendes Element für die Entwicklung der Bühnenwelt.
Auch die Kostüme von Tatjana Kausch und Dominik Steinmann tragen zur Inszenierung bei. Sie greifen bewusst auf langlebige Materialien zurück und thematisieren laut Theater Aspekte wie Individualität und Gemeinschaft. Dabei entstehen unterschiedliche Darstellungen möglicher zukünftiger Lebensformen.
Weitere Termine und Kartenverkauf
Weitere Vorstellungen sind für den 24. März, 4. April, 17. April, 9. Mai, 7. Juni und 21. Juni 2026 geplant, jeweils im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus.
Karten sind im Besucherservice des Staatstheaters sowie online erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.staatstheater-cottbus.de.
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Red. / Presseinformation







