Heut jährt sich die Wiener Uraufführung von Ludwig van Beethovens FIDELIO zum 200. Mal. Das Staatstheater Cottbus zeigt die berühmte Befreiungsoper ab 28. Juni im Hof der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus und feierte das runde Jubiläum daher mit einer besonderen musikalischen Aktion: Ähnlich wie bei den „Orchesterüberfällen“ vor zwei Jahren erklangen klassische Melodien an ungewöhnlichen Orten in der Cottbuser Innenstadt. Ohne Instrumente, dafür mit imposanter Stimmgewalt gaben mitwirkende Solisten, der Opernchor und Extrachor des Staatstheaters sowie die Singakademie Cottbus einen ersten gesanglichen Vorgeschmack auf den außergewöhnlichen Opernabend in der Gedenkstätte. Auf dem Programm des singenden Flashmobs, der insgesamt fünf Stationen eingelegt hat, standen die Höhepunkte aus dem großen Chorfinale von „Fidelio“.
Beginn der Aktion war um 10.30 Uhr in der Spreegalerie. Im Anschluss folgten Stationen auf dem Altmarkt, dem Innenhof des Rathauses, im Blechen-Carrè und auf dem Vorplatz der Hugendubel-Buchhandlung. Viele Cottbuser Musikfreunde zogen mit dem Tross mit und weitere strömten jeweils aus den umliegenden Cafés, Läden und Büros zu den spontanen Auftritten dazu.
[iframe width=“420″ height=“315″ src=“//www.youtube-nocookie.com/embed/LN6EhzjgkQ0″ frameborder=“0″ allowfullscreen ]



















