Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz stellt am Donnerstag, 15. Oktober, in Cottbus eine Neuausgabe von Hermann Fürst von Pücklers Reisebericht „Briefe eines Verstorbenen“ vor. Anlass ist der 200. Jahrestag seiner Abreise nach England. Für die Buchpräsentation ist eine Anmeldung erforderlich.
Briefe eines Verstorbenen erscheinen als Jubiläumsedition
Die Präsentation beginnt um 18 Uhr im Besucherzentrum in der Gutsökonomie Branitz am Robinienweg 5. Wie die Stiftung mitteilte, ist die Ausgabe zugleich Fürstin Lucie von Pückler-Muskau gewidmet, die vor 250 Jahren geboren wurde.
Herausgegeben hat die Neuausgabe die Stiftung Fürst-Pückler-Museum, bearbeitet wurde sie von Dr. Rudolf Kreutner. Sie erscheint in Kooperation mit dem Wallstein Verlag. In ihrer Einladung beschreibt die Stiftung die Neuauflage als reich bebildert und ediert.
Pücklers Reisebericht erschien zwischen 1830 und 1831
Die „Briefe eines Verstorbenen“ kamen zwischen 1830 und 1831 heraus. Die Stiftung spricht von einem literarischen Erfolg von internationaler Bedeutung. Nach ihrer Darstellung machten die Reiseberichte Pückler weit über die Grenzen Preußens hinaus bekannt. Sie prägten bis heute sein Bild als Weltenbummler, Schriftsteller und Gartengestalter.
Programm der Buchpräsentation in der Gutsökonomie Branitz
Im Mittelpunkt des Abends sollen Einblicke in die Entstehung der Edition, ihre wissenschaftliche Bearbeitung und die Aktualität von Pücklers Werk stehen. Zu Beginn spricht Tobias Dünow ein Grußwort. Er ist Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und derzeit Vorsitzender des Stiftungsrates. Anschließend stellt Rudolf Kreutner die Neuausgabe vor.
Dr. Simone Neuhäuser, Fachbereichsleiterin Museum & Sammlungen der Stiftung, gibt danach Einblicke in Pücklers Erinnerungsalben und deren Restaurierung. Die restaurierten originalen Alben sollen laut Einladung auch ausgestellt werden.
Musikalisch gestaltet die Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg den Abend. Damit greift das Programm nach Angaben der Stiftung auch den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Großbritannien auf, der Pücklers Reisen geprägt habe. Im Anschluss können Gäste mit den Mitwirkenden ins Gespräch kommen. Das Besucherzentrum mit Shopbereich ist geöffnet, die Neuausgabe der „Briefe eines Verstorbenen“ kann vor Ort gekauft werden.
Anmeldung für die Präsentation in Cottbus erforderlich
Wer an der Buchpräsentation teilnehmen möchte, muss sich vorher per E-Mail an [email protected] anmelden. Kostenpflichtige Parkplätze gibt es in der Kastanienallee 29. Weitere Informationen zur Stiftung stehen auf der Website der Stiftung Fürst-Pückler-Museum.
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