Nur noch bis zum 4. Oktober zeigt das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda die Ausstellung „Karin Heym – Ein Leben für das Puppentheater“. Sie ehrt eine Puppenspielerin, die die Szene in Cottbus und im Elbe-Elster-Land seit sechs Jahrzehnten prägt. Das teilte der Landkreis Elbe-Elster mit.
Karin Heym prägt seit 60 Jahren das Puppentheater
Karin Heym ist Gestalterin, Regisseurin und Puppenspielerin mit der Puppentheaterbühne Regenbogen. Ihr Fundus richtet sich vor allem an Kinder, mit Klassikern wie Dornröschen oder Rumpelstilzchen, aber auch mit „Omakaki-Ikwe, die Krötenfrau“ über die Gedankenwelt der amerikanischen Ureinwohner. Aus der ausgebildeten Kindergärtnerin wurde eine erfahrene Puppenspielerin, die sich weiter in einer Schülerarbeitsgemeinschaft und einer Laienspielgruppe engagiert.
Das Piccolo-Theater in Cottbus, einst künstlerisches Zuhause von Karin Heym und heute Spielstätte des Cottbuser Puppentheaters Regenbogen, stellte zahlreiche Figuren zur Verfügung. Dazu kommen Inszenierungen der Bühne Regenbogenmobil. Sieben Stationen mit Texten von Jürgen Weser zeichnen ihr Leben nach.
Ausstellung in Bad Liebenwerda bis Sonntag
Das Museum am Burgplatz 2 hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kabinettausstellung über Karin Heym ergänzt die Dauerausstellung „Kaspers Welten“, die interaktiv ins Puppenspiel einführt.
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Red. / Presseinformation









