Dieser Dokumentarfilm zeigt die Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und dem Bürgerkrieg im Kongo. Der Regisseur ist seit Jahren Besitzer eines Nokia-Handys und will herausfinden, ob er den Konflikt im Kongo mit unterstützt. Er macht sich auf die Reise in den Kongo. Dank seines Muts und seiner Hartnäckigkeit erhält er Zugang zu der größten Mine in der Kivu-Region, die von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird. Ein Bild des Schreckens offenbart sich ihm: Kinder verbringen Tage in dunklen, engen Tunneln und graben mit bloßen Händen die Mineralien aus, die sich dann in unseren Telefonen wiederfinden. Frank Poulsen versucht mehrfach mit dem Mobilfunkhersteller Nokia in Kontakt zu treten, um zu erfahren, ob seine Handyfirma Konfliktmineralien verwendet und er, als Konsument, den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanziert. Eine Garantie dafür bekommt er von Nokia bis zuletzt nicht.
„BLOOD IN THE MOBILE – Blutige Handys“ ist ein Film über unsere Verantwortlichkeit im Konflikt im Kongo und über die soziale Verantwortung von Unternehmen.
Di 15.10. 18.30 Uhr Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung.
BRD/Dänemark 2010 82 Min FSK: ab 12 Jahren
Regie: Frank Piasecki Poulsen
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