Dr. Antje Herwig, Leitende Oberärztin der Klinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT), ist zur Regionalbeauftragten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe für Südbrandenburg und die Lausitz ernannt worden. Nach Angaben der Universität soll damit die Prävention, Aufklärung und Vernetzung in der regionalen Schlaganfallversorgung gestärkt werden.
Schlaganfall-Hilfe setzt auf Prävention und Vernetzung
In der Akutversorgung von Schlaganfallpatienten zählt jede Minute – ebenso wichtig sind jedoch Vorbeugung, Nachsorge und die enge Vernetzung aller Beteiligten. Genau hier setzen die Regionalbeauftragten der Stiftung an: Sie informieren die Bevölkerung, unterstützen Selbsthilfegruppen und fördern den Austausch zwischen den Versorgungseinrichtungen. Herwig, die auch die Stroke Unit an der MUL – CT leitet, will sich insbesondere für die Aufklärung über Schlaganfall-Symptome und Risikofaktoren engagieren.
„Als Regionalbeauftragte kann ich dazu beitragen, die Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Lausitz zu verbessern“, erklärt Herwig. Ziel sei es, „Versorgung nicht nur gut, sondern nahtlos zu gestalten“ – von der hochwertigen Akutversorgung über Prävention bis zur engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Klinikdirektor sieht ideale Besetzung
Prof. Dr. Alexander Dressel, Direktor der Klinik für Neurologie, nennt Herwig „eine der profiliertesten Neurologinnen im Feld der Schlaganfallversorgung in der Lausitz“. Sie habe die Stroke Unit gegründet, Netzwerke aufgebaut und pflege engen Kontakt zu den Selbsthilfegruppen. Geplant sind unter anderem Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung sowie der Austausch mit medizinischen Fachkräften und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens in der Region.
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Foto: Martin Ender/MUL – CT
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