Städtepartnerschaft mit Grosseto bekommt neuen Impuls
Die seit 1967 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Cottbus/Chóśebuz und der italienischen Stadt Grosseto soll wieder stärker mit Leben gefüllt werden. Wie die Stadt Cottbus mitteilte, diente diesem Ziel der Besuch einer kleinen Delegation aus der Lausitz in Italien. Die Reise fand im Rahmen eines Erasmus+-Projekts statt und wurde durch das Kulturzentrum und Museum Polo Culturale Le Clarisse in Grosseto begleitet.
Im Mittelpunkt standen nach Angaben der Stadt Hospitationen und ein fachlicher Erfahrungsaustausch im Bereich der Erwachsenenbildung. Daraus sollen neue Ansätze für gemeinsame Projekte entstehen. Außerdem nutzte die Cottbuser Delegation den Aufenthalt, um mit verschiedenen Einrichtungen und Organisationen in Grosseto ins Gespräch zu kommen. Dazu gehörten weitere Bildungsträger, Kulturinstitutionen sowie die Sportorganisation UISP.
Die Cottbus Grosseto Städtepartnerschaft soll damit nicht nur auf offizieller Ebene weitergeführt werden. Vielmehr geht es laut Stadt darum, konkrete Begegnungen und Austauschformate in den Bereichen Bildung, Kultur, Jugend und Sport vorzubereiten. Dadurch soll die Verbindung zwischen beiden Kommunen künftig wieder sichtbarer und aktiver werden.
Austausch in Bildung, Kultur, Jugend und Sport geplant
Während des Aufenthalts wurden nach Angaben der Stadt Cottbus verschiedene Ideen für zukünftige Projekte vorgestellt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Formaten, die Menschen aus beiden Städten zusammenbringen können. Neben der Erwachsenenbildung rückten auch kulturelle Zusammenarbeit, Jugendaustausch und Sport in den Fokus. Ein besonderer Höhepunkt der Reise war der Empfang durch den Bürgermeister von Grosseto, Antonfrancesco Vivarelli Colonna, sowie den Präsidenten des Stadtrats, Fausto Turbanti. Ebenfalls beteiligt war das Büro für internationale Beziehungen der Stadt Grosseto. Laut Mitteilung habe der Empfang gezeigt, dass auf beiden Seiten großes Interesse an einer aktiven und lebendigen Partnerschaft besteht. Bereits jetzt befinden sich weitere gemeinsame Projekte und Begegnungen zwischen Cottbus und Grosseto in Planung. Die Stadt Cottbus sieht die Reise daher als wichtigen Schritt, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Cottbuser Delegation reiste im Auftrag der Stadt
Die Delegation reiste im Auftrag des Cottbuser Oberbürgermeisters Tobias Schick nach Italien. Ihr gehörten Thomas Richert aus dem Projektmanagement Internationale Beziehungen und Erasmus+ sowie Caterina Panozzo an. Die Italienerin unterstützt derzeit im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps das Team Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften der Stadt Cottbus. Nach Angaben der Stadt begleitet Caterina Panozzo insbesondere die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Grosseto. Damit ist sie direkt in die weitere Entwicklung der Verbindung eingebunden. Die Cottbus Grosseto Städtepartnerschaft erhält dadurch auch auf Arbeitsebene zusätzliche Unterstützung.
Insgesamt pflegt Cottbus Partnerschaften zu neun Kommunen in Europa, allerdings in unterschiedlicher Intensität. Auf der offiziellen Internetseite der Stadt wird Grosseto als Partnerstadt seit 1967 geführt. Dort beschreibt Cottbus die Stadt im Süden der Toskana unter anderem mit ihrer etruskischen Vergangenheit, ihrer Lage rund 140 Kilometer südlich von Florenz sowie ihrer Nähe zum Tyrrhenischen Meer und zum Naturpark Maremma. Weitere Informationen zu den Partnerstädten der Stadt Cottbus gibt es unter cottbus.de/internationales/partnerstaedte.
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Red. / Presseinformation
Bild: Stadt Cottbus




