Mit dem Projekt „Miteinander fürs Miteinander“ startet die Stadt Cottbus eine neue Initiative, die Seniorinnen und Senioren mit Bildungsorten und weiteren Einrichtungen zusammenbringen soll. Laut Angaben der Stadt können engagierte Menschen im Ruhestand künftig Kitas, Schulen, Horte, Bibliotheken, Vereine und andere Orte unterstützen, an denen zusätzliche Hilfe gebraucht wird. Geplant sind unter anderem Lese- und Rechenpatenschaften, Kreativ-, Musik-, Sport-, Technik- und Handwerksangebote sowie Begleitung bei Ausflügen oder Projekttagen. Gleichzeitig soll das Projekt den Austausch zwischen den Generationen fördern, gesellschaftliche Teilhabe stärken und Einsamkeit im Alter entgegenwirken. Interessierte Seniorinnen und Senioren sowie Einrichtungen können sich ab sofort unter [email protected] Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Seniorenprojekt in Cottbus bringt Generationen zusammen
Die Stadt Cottbus/Chóśebuz will mit dem neuen Projekt „Miteinander fürs Miteinander“ generationenübergreifendes Engagement fördern und Bildungsorte im Stadtgebiet unterstützen. Demnach richtet sich die Initiative an Seniorinnen und Senioren, die ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Zeit sinnvoll einbringen möchten. Gleichzeitig sollen Kitas, Schulen, Horte, Bibliotheken, Vereine und weitere Einrichtungen zusätzliche Unterstützung erhalten. Interessierte Seniorinnen und Senioren sowie Einrichtungen können sich laut Stadt ab sofort per E-Mail an [email protected] melden. Weitere Informationen stellt die Stadt auf der Projektseite unter www.cottbus.de/mfm bereit. Dort beschreibt Cottbus das Vorhaben als stadtweites Netzwerk, das engagierte Aktive mit Bildungsorten verbinden soll.
Oberbürgermeister Tobias Schick ordnet das Projekt als Beitrag zum Zusammenhalt in der Stadt ein. Laut Pressemitteilung sagte er, das Projekt bringe Menschen zusammen, die etwas zu geben hätten, mit denen, die Unterstützung bräuchten – etwa in Kitas, Schulen und weiteren Bildungsorten. Außerdem könne sich das Angebot nach seiner Einschätzung möglicherweise auch auf Vereine oder die Nachbarschaft ausweiten.
Ehrenamtliche Unterstützung für Kitas und Schulen
Die Einsatzmöglichkeiten fallen nach Angaben der Stadt vielfältig aus. Vorgesehen sind unter anderem Lese- und Rechenpatenschaften, Kreativ-, Musik- oder Sportangebote sowie Technik- und Handwerksprojekte. Auch die Begleitung von Ausflügen oder Projekttagen kann dazugehören. Darüber hinaus nennt die Stadt Mentoring und Lebensberatung als mögliche Einsatzfelder.
Damit richtet sich das Projekt an Menschen im Ruhestand, die aktiv bleiben und ihre Kompetenzen weitergeben möchten. Zugleich verweist die Stadt darauf, dass viele Bildungsorte vor wachsenden Herausforderungen und knappen personellen Ressourcen stehen. Das Projekt soll hier eine zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung ermöglichen, ohne reguläre Fachkräfte zu ersetzen.
Auf der Projektseite beschreibt die Stadt, dass Kinder und Jugendliche durch die Initiative Aufmerksamkeit und neue Impulse bekommen sollen. Bildungsorte sollen zusätzliche Hilfe erhalten, während engagierte ältere Menschen weiter aktiv bleiben und mit anderen Menschen in Kontakt kommen können. Damit verbindet das Vorhaben mehrere Ziele: praktische Unterstützung, soziale Teilhabe und den Austausch zwischen Generationen.
Stadt Cottbus organisiert Begleitung und Austausch
Für die ehrenamtlich Aktiven plant die Stadt nach eigenen Angaben Schulungs- und Austauschangebote. Außerdem sollen die Engagierten während ihrer Einsätze begleitet werden. Regelmäßige Treffen gehören ebenfalls zum Konzept. Die Einsätze erfolgen laut Pressemitteilung in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bildungsorten und werden professionell koordiniert.
Damit will Cottbus offenbar einen verlässlichen Rahmen schaffen, in dem Ehrenamtliche und Einrichtungen zusammenfinden. Gerade bei Angeboten in Kitas, Schulen oder Horten kommt es auf klare Absprachen, geeignete Einsatzfelder und passende Begleitung an. Das Projekt soll deshalb nicht nur Kontakte vermitteln, sondern die Einsätze auch strukturiert vorbereiten und begleiten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem sozialen Miteinander. Nach Angaben der Stadt soll das Projekt nicht nur Kinder und Jugendliche unterstützen, sondern auch Einsamkeit im Alter entgegenwirken. Seniorinnen und Senioren können neue Kontakte knüpfen, Aufgaben übernehmen und ihre Erfahrung in die Stadtgesellschaft einbringen. Gleichzeitig können junge Menschen von Wissen, Zeit und Aufmerksamkeit älterer Generationen profitieren.
Anmeldung zum Ehrenamt ab sofort möglich
Seniorinnen und Senioren, die sich engagieren möchten, können sich ab sofort bei der Stadt Cottbus melden. Auch Kitas, Schulen, Horte, Bibliotheken, Vereine und weitere Einrichtungen, die Unterstützung suchen, können Kontakt aufnehmen. Die zentrale E-Mail-Adresse lautet [email protected]. Nach Angaben der Stadt soll „Miteinander fürs Miteinander“ ein Netzwerk schaffen, das sich an den Bedarfen der Einrichtungen und den Fähigkeiten der Ehrenamtlichen orientiert. Damit sollen passende Einsatzmöglichkeiten entstehen, etwa beim Vorlesen, Lernen, Werken, Musizieren, Bewegen, Reparieren, Erzählen oder bei Projekten und Ausflügen. Die Fokus-Keyphrase Miteinander fürs Miteinander steht dabei für den Kern des Projekts: Menschen aus unterschiedlichen Generationen sollen in Cottbus stärker miteinander in Kontakt kommen und sich gegenseitig unterstützen. Interessierte finden weitere Informationen auf der städtischen Projektseite unter www.cottbus.de/mfm.
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Red. / Presseinformation



