Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat am Montag den offiziellen Amtsantritt von Alexander Erbert als neuen Landrat bekanntgegeben. Mit Wirkung zum 9. Mai 2026 übernahm der CDU-Politiker die Nachfolge von Siegurd Heinze, der nach über 16 Jahren sich in den Ruhestand verabschiedete (wie berichtet). Am heutigen Montag absolvierte Erbert seinen ersten regulären Arbeitstag im Landratsamt in Senftenberg. Bereits seit vielen Jahren gehört er selbst zur Kreisverwaltung und war dort zuletzt Beigeordneter sowie Stellvertreter des Landrats.
Alexander Erbert beginnt ersten Arbeitstag als Landrat
Wie der Landkreis am Montag mitteilte, wurde Alexander Erbert an seinem ersten Arbeitstag vom Team des Büros des Landrats im Landratsamt am Dubinaweg in Senftenberg begrüßt. Der neue Landrat übernimmt damit die Leitung der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz mit mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Der CDU-Politiker war am 25. Januar 2026 in einer Stichwahl mit 53,4 Prozent der Stimmen gewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag laut Landkreis bei 45,2 Prozent. Seit 2010 ist Erbert bereits Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales. Seit 2023 war er zusätzlich Beigeordneter und Stellvertreter des Landrats.
Nach Angaben des Landkreises leben rund 108.000 Menschen in den elf Kommunen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Die Kreisverwaltung übernimmt zahlreiche Aufgaben des öffentlichen Lebens. Dazu zählen unter anderem Sozialleistungen, Bildung, Straßenbau, Rettungsdienst, Wirtschaftsförderung, Tourismus, Brandschutz oder der öffentliche Nahverkehr.
Mit dem Amtswechsel rücken laut Landkreis mehrere Zukunftsthemen in den Fokus. Genannt werden insbesondere der Strukturwandel in der Lausitz, die medizinische Versorgung, die Gewinnung von Fachkräften, der Ausbau von Schulen und Bildungsangeboten sowie die Digitalisierung der Verwaltung. Auch nachhaltige Mobilitätsangebote, die wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit des Kreishaushalts gehören zu den Schwerpunkten.
Als Landrat übernimmt Alexander Erbert zugleich die politische Repräsentation des Landkreises sowie die Verantwortung für die Umsetzung von Kreistagsbeschlüssen und Förderprojekten. In Krisensituationen, etwa bei Katastrophenlagen oder im Bevölkerungsschutz, ist der Landrat zudem zentraler Entscheidungsträger.
„Ich freue mich auf die Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung sowie den Städten und Gemeinden im Landkreis“, erklärte Alexander Erbert laut Mitteilung zum Amtsantritt. Ziel sei es, gemeinsam bessere Rahmenbedingungen für Alltag, Leben und Arbeiten in der Region zu schaffen. Dabei setzte er auf konstruktiven Austausch, Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg sowie gemeinsame Lösungen mit Partnern, politischen Gremien und Bürgerinnen und Bürgern.
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Red. / Presseinformation



