Nach dem Sturz vom Aufstiegsplatz in der Liga richtet sich der Fokus des FC Energie Cottbus nun zunächst auf den Landespokal-Wettbewerb. Am Samstag steht das Halbfinale beim BSC Preußen 07 in Blankenfelde-Mahlow an. Als Drittligist geht Energie als klarer Favorit in die Partie gegen den Sechstligisten. Co-Trainer Tobias Röder macht dennoch klar, dass volle Konzentration gefragt ist.
Anspruch: „Wir wollen ins Finale“
Im Vorschauinterview am Mikrofon von NL-Sportreporter Georg Zielonkowski betont der 28-Jährige, dass das Ziel eindeutig sei. Nach dem Halbfinal-Aus im vergangenen Jahr beim RSV Eintracht wolle man es diesmal besser machen. „Der Anspruch von uns allen ist es, ins Finale einzuziehen“, so der Co-Trainer. Das Wort „müssen“ vermeide man bewusst, dennoch sei es die klare Aufgabe, eine Runde weiterzukommen und am Ende auch den Pokal zu gewinnen.
Ein spezielles Elfmeterschießen-Training habe es trotz der bitteren Entscheidung im Vorjahr nicht gegeben. Entscheidend sei vielmehr ein höheres Verantwortungsbewusstsein von Beginn an, damit es gar nicht erst zu einer erneuten Zitterpartie komme.
Vorbereitung auf tief stehenden Gegner
Sportlich erwartet das Trainerteam ein Spielbild, das Energie zuletzt auch in der Liga erlebt hat. Wie schon gegen Hansa Rostock oder den SSV Ulm dürfte der Gegner tief stehen und auf Umschaltmomente setzen. Für Energie gehe es darum, die eigenen Grundlagen konsequent auf den Platz zu bringen und Lösungen gegen eine kompakte Defensive zu finden.
Große Rotation ist nicht geplant. Mit Blick auf die verbleibende Ligasaison wolle man eine bestmögliche Mannschaft aufstellen. Das Pokal-Halbfinale sei keine Testveranstaltung, sondern eine wichtige Aufgabe mit eigenem Stellenwert.

Personallage stabil
Weitere Verletzungen seien nicht hinzugekommen. Jonas Hofmann und Leon Guwara befinden sich im Athletiktraining und arbeiten an ihrer Rückkehr, stehen jedoch noch nicht zur Verfügung. Ansonsten kann das Trainerteam weitgehend aus dem Vollen schöpfen.
Trainiert wurde unter anderem in Dissen, auch um die Platzbedingungen etwas zu variieren. Die Anreise erfolgt am Spieltag selbst, auf eine Hotelübernachtung wird verzichtet. Das soll die Belastung gering halten und eine schnellere Rückkehr ermöglichen.
Fokus auf das Halbfinale
Ein mögliches Finale gegen einen regionalen Konkurrenten spielt derzeit keine Rolle. Röder betonte, dass zunächst ausschließlich das Halbfinale im Mittelpunkt stehe. Die Mannschaft wolle konzentriert auftreten und die nächste Runde erreichen. Für Energie Cottbus bietet der Landespokal die Chance, unabhängig vom Ligaalltag ein weiteres Ziel zu verfolgen. Am Samstag soll der wichtige Schritt in Richtung Finale gelingen.
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Red. / Videointerview: Georg Zielonkowski



