Der LHC Cottbus hat am Samstagabend das Heimspiel in der Regionalliga Ostsee-Spree Männer gegen den Ludwigsfelder HC mit 34:25 (19:9) gewonnen. Das Team knüpft damit nach der zuletzt erlittenen Auswärtsniederlage in Schwerin wieder an die Erfolgsspur an.
Starker Auftakt bringt LHC Cottbus früh in Führung
Die Partie begann gestern Abend um 19:00 Uhr in der Lausitz-Arena in Cottbus. Den ersten Treffer des Abends erzielte Leon Rühlmann für die Gäste bereits nach 97 Sekunden (0:1). Schon kurz darauf glich Lukasz Orlich zum 1:1 aus (03:08) und leitete damit die Cottbuser Druckphase ein. Bis zur neunten Minute bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 6:1 aus – Treffer von Orlich (zweimal), Kuno Schauer, Robert Takev sowie zweimal Jerremy Kutz innerhalb weniger Minuten.
Torhüter Filip Dominik Hancic überzeugte in dieser Phase und ließ den Gästen aus Ludwigsfelde kaum Erfolg. Das schnelle Angriffsspiel der Cottbuser sei für den Ludwigsfelder HC in den ersten 30 Minuten eine Nummer zu schnell gewesen, so der Verein.
Bis zum Halbzeitpfiff trug sich Orlich fünfmal in die Torschützenliste ein, Kutz erzielte fünf Treffer – darunter einen verwandelten Siebenmeter in der 27. Minute (17:8). Nicola Kuhlmey traf dreimal, Hannes Knecht einmal. Ein Treffer von Kutz wurde wegen Übertretens des Kreises nicht anerkannt. Auf Gästeseite blieben Benjamin Horn (zweimal), Rühlmann, Jonathan Seidel, Marius Becker und Robin Huntz als Torschützen. Mit einem deutlichen 19:9 ging es in die Kabinen.
Zweite Hälfte mit Durststrecke und starkem Finish
Nach Wiederanpfiff lief es für den LHC Cottbus zunächst nicht ganz rund. Es schlichen sich technische Fehler ein. Ludwigsfelde nutzte dies und verkürzte bis zur 35. Minute auf 20:12. Der LHC antwortete jedoch prompt mit fünf Treffern in Folge: Zwischen der 36. und 38. Minute trafen Alexander Takev (zweimal), Robert Takev (zweimal) sowie Schmitz zum 25:12 und sorgten damit für klare Verhältnisse.
In der Schlussphase behielten die Cottbuser die Oberhand. Orlich, der mit sieben Treffern bester Cottbuser Werfer war, erzielte seine letzten beiden Tore in der 50. und 53. Minute. Marc Schmitz ergänzte seine Bilanz auf insgesamt fünf Treffer. Auf Seiten des Ludwigsfelder HC ragten Huntz und Becker mit je fünf Toren als erfolgreichste Werfer heraus.
In der Schlussviertelstunde verhinderte der LHC weiteren Gäste-Anschluss und ließ bis zum Schlusspfiff nichts mehr anbrennen. Der Endstand nach 60 Minuten: LHC Cottbus 34:25 Ludwigsfelder HC (19:9).
Torschützen und Strafzeiten im Überblick
Beste Cottbuser Werfer: Orlich (7), Kutz (6/1 Siebenmeter), Kuhlmey (5/1 Siebenmeter), Schmitz (5), Robert Takev (3), Alexander Takev (3), Knecht (2), Schauer (1), Lebe (1), Hüneburg (1). Beste Gästewerfer: Huntz (5), Becker (5), Wiegand (4), Horn (4). Zeitstrafen: Cottbus drei (Schmitz 4., 47.; Hüneburg 59.), Ludwigsfelde vier (Rühlmann 27.; Becker 29.; Päch 30.; Huntz 55.).
Trainer Speed lobt Teamleistung in erster Hälfte
Cheftrainer Bennett Speed zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, sagte er laut Verein. „Torhüter, Abwehr, Angriff – alles hat gepasst. Die zweite Hälfte war nicht unser bestes Spiel, aber am Ende war es ein deutlicher Sieg.“
Vor über 1.000 Zuschauern erlebte auch ein prominenter Gast die Partie: Stephan Swat, früherer Cottbuser Spieler und heute sportlicher Leiter beim Drittligisten EHV Aue verfolgte das Spiel in der Lausitz-Arena.
Topspiel gegen Spitzenreiter GW Werder am 28. März
Der Blick richtet sich bereits auf den nächsten Spieltag: Am Samstag, 28. März, empfängt der LHC Cottbus in der Lausitz-Arena den Tabellenführer der Regionalliga Ostsee-Spree, GW Werder. Der Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt derzeit sechs Punkte. Für das Duell mit dem Liga-Primus soll die Unterstützung der Fans eine wichtige Rolle spielen. Der Kartenvorverkauf läuft; alle Informationen sind unter www.lhc-cottbus.com abrufbar.
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Red. / Presseinformation
Foto: Steffen Beyer








