Wie hoch sind die ortsüblichen Mieten in Cottbus und woran können sich Mieter und Vermieter orientieren? Genau dafür braucht es einen aktuellen Mietspiegel. Die Stadt Cottbus hat nun mit der Überarbeitung begonnen und startet eine umfassende Befragung. Zunächst erhalten rund 4.740 bekannte Wohnungsvermieter Post mit Informationen zur Rechtsgrundlage und zum Ablauf. Mieterinnen und Mieter können sich parallel online über eine eigens eingerichtete Rubrik auf der Internetseite der Stadt beteiligen. Grundlage ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Dezember 2024, wie die Stadt mitteilte. Ziel soll es sein, bis Herbst 2026 eine vollständig neu erhobene und aktualisierte Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten vorzulegen. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Start der Befragung für den Mietspiegel Cottbus
Wie die Stadt Cottbus/Chóśebuz in einer Pressemitteilung mitteilt, ist am Montag der offizielle Startschuss für die Überarbeitung des Mietspiegels gefallen. Insgesamt wurden Anschreiben an 4.740 aktuell bekannte Wohnungsvermieter zur Zustellung an einen Dienstleister übergeben. In den Schreiben informiert die Stadt über die rechtliche Grundlage der Befragung sowie über den zeitlichen Rahmen des Verfahrens.
Zudem verweist die Verwaltung auf eine eigens eingerichtete Rubrik auf der städtischen Internetseite. Dort stehen weiterführende Informationen zur Verfügung. Die Befragung der Mieterinnen und Mieter erfolgt nach Angaben der Stadt vorrangig über den Mieterverein Cottbus – Südbrandenburg e. V. sowie über weitere Veröffentlichungen der Stadtverwaltung. Die Teilnahme ist online über die Homepage der Stadt möglich.
Beschlusslage und Zeitplan für 2026
Grundlage für das Verfahren ist der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18. Dezember 2024. Demnach soll im Jahr 2026 ein neuer Mietspiegel mit vollständiger Datenerhebung erstellt werden. Als Stichtag für die Erhebung nennt die Stadt den 1. März 2026. Im Herbst 2026 will die Verwaltung die neue Ausarbeitung erneut den Stadtverordneten zur Diskussion und Beschlussfassung vorlegen. Bereits im Januar 2026 fanden laut Stadt die erforderlichen Abstimmungen im sogenannten „Arbeitskreis Mietspiegel“ statt. Dabei wurde unter anderem der Fragebogen zur Datenerhebung angepasst. Ziel sei es, eine möglichst aktuelle und belastbare Datengrundlage für den neuen Mietspiegel zu schaffen.
Breites Bündnis im Arbeitskreis Mietspiegel
Im Arbeitskreis sind Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Akteure eingebunden. Dazu zählen unter anderem Wohnungsunternehmen, Immobilienverwaltungen und Hausverwaltungen aus Cottbus und Umgebung. Auch Stadtverordnete, Mietervertretungen sowie mehrere Fachbereiche der Stadtverwaltung sind beteiligt. Der behördliche Datenschutzbeauftragte und die IT-Sicherheit wirken beratend mit. Auf der Internetseite der Stadt sind drei Varianten des Fragebogens, Hinweise zum Ausfüllen sowie häufig gestellte Fragen hinterlegt. Weitere Informationen sind unter https://cottbus.de/mietspiegel abrufbar.
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Red. / Presseinformation



