Am heutigen Montag ist die umfassend sanierte Mensa am Zentralcampus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg offiziell eingeweiht worden. Nach rund fünf Jahren Bauzeit steht das Gebäude Studierenden und Mitarbeitern nun endlich in neuem Glanz und mit erweiterter Funktionalität wieder zur Verfügung. Das Land Brandenburg übernahm die Baukosten in Höhe von rund 45,5 Millionen Euro.
Sanierte Mensa an der BTU Cottbus-Senftenberg offiziell eröffnet
Am heutigen Montag haben Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow, Innenstaatssekretär Frank Stolper, BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande sowie die Geschäftsführerin des Studierendenwerks Ost:Brandenburg, Dorit Wehling, die sanierte Mensa der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg feierlich eröffnet. Die Maßnahme umfasste eine grundlegende Erneuerung der baulichen Substanz, der technischen Anlagen, der Ausstattung sowie des Brandschutzes.
Verantwortlich für die Umsetzung war der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen. Da eine Sanierung im laufenden Betrieb nicht möglich war, wurde während der Bauzeit ein zusätzliches Interimsgebäude errichtet, um die Essensversorgung der Studierenden sicherzustellen. Die Baukosten in Höhe von rund 45,5 Millionen Euro übernahm das Land Brandenburg.

Modernisierung, Barrierefreiheit und neue Raumkonzepte
Die sanierte Mensa verfügt über eine neue Raumaufteilung, die auf kurze Wege und Inklusion ausgerichtet ist. Dazu gehören unter anderem ein separater Kinderspielbereich im Speisesaal sowie ein innenliegender Aufzug für einen barrierefreien Zugang. Nach Angaben der BTU wurde im Sinne der Nachhaltigkeit ein Großteil der bestehenden baulichen Substanz erhalten und weitergenutzt.
Auch die Arbeitsbereiche wurden umfassend neu strukturiert. Im Mittelpunkt steht eine offene Produktionsküche, die sich zum Free-Flow-Ausgabebereich öffnet. Hinter der Produktionsküche befinden sich ein Pausenraum, neue Umkleidebereiche sowie angrenzende Funktionsräume wie Kühl- und Tiefkühllager und die Topfspüle. Ziel ist eine optimierte Arbeitsorganisation mit kurzen Wegen.
Fünf Jahre Bauzeit mit Verzögerungen
Die Bauzeit für das Interimsgebäude, die Sanierung des alten Mensagebäudes sowie die Anbauten am Bestandsgebäude betrug insgesamt fünf Jahre. Während des Bauprozesses kam es zu Verzögerungen, unter anderem infolge der Coronapandemie und des Angriffskrieges auf die Ukraine. Diese führten laut Mitteilung zu Lieferengpässen, Materialverknappungen und steigenden Baustoffpreisen.
Im Zuge der Kernsanierung wurden zudem zusätzliche Rückbaumaßnahmen erforderlich, die erst nach der Entkernung des Gebäudes sichtbar wurden. Besonders im Gründungsbereich mussten alte Leitungen, Fundamentfragmente und Kanäle entfernt werden. Auch verschärfte baurechtliche Vorgaben bei der Abfallentsorgung sowie lange Beprobungsprozesse wirkten sich auf den Baufortschritt aus.
Neue Campus Mensa mit umfangreichem Angebot
Die neue Campus Mensa bietet künftig täglich bis zu 2.000 warme Mahlzeiten und verfügt über 530 Sitzplätze sowie zusätzliche 84 Plätze auf der Terrasse. Ergänzt wird das Angebot durch ein Café mit frischer Pasta aus eigener Manufaktur, Pizza, Burgern, Kaffeespezialitäten und süßen Snacks. Sowohl im Café im Erdgeschoss als auch in der Mensa im Obergeschoss sind neue Begegnungsräume entstanden.
Zur Ausstattung gehören zudem ein Kinderraum, Hochstühle, moderne multifunktionale Kochtechnik, neue Sitzmöbel sowie eine Terrasse mit farbigen Dachlamellen, die sich bei warmer Witterung öffnen lassen. Nach Angaben des Studierendenwerks beginnt das Team nach der langen Übergangszeit nun den Betrieb in der neuen Mensa.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation







