Im zurückliegenden Jahr ist im Fundbüro der Stadt Cottbus eine verlorene Geldbörse mit 730 Euro abgegeben und anschließend dem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben worden. Nach Angaben der Stadt war die Geldbörse Teil von rund 1.600 Fundsachen, die 2025 im Fundbüro registriert wurden. Wie der Leiter des Fachbereichs Ordnung und Sicherheit, Manuel Helbig, erklärte, sei das Abgeben von Geldbörsen zwar nicht ungewöhnlich, der vollständige Inhalt inklusive Ausweis verdiene jedoch besonderen Respekt. Zu den häufigsten Fundsachen zählen Schlüssel, Fahrräder sowie in der Straßenbahn vergessene Gegenstände, zudem wurden 87 Mobiltelefone abgegeben. Weniger als die Hälfte aller Fundsachen konnte zurückgegeben werden, nicht abgeholte Gegenstände werden nach Ablauf der Frist gespendet, verkauft oder bei geringem Wert entsorgt.
Ehrlicher Finder gibt Geldbörse mit 730 Euro ab
Eine verloren gegangene Geldbörse mit einem Bargeldbetrag von 730 Euro ist im vergangenen Jahr im Fundbüro der Stadt Cottbus/Chóśebuz abgegeben worden. Nach Angaben der Stadt konnte das Portemonnaie dank des ehrlichen Finders vollständig an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden. In der Geldbörse befand sich neben dem Bargeld auch ein Ausweisdokument, das die Zuordnung ermöglichte.
Die Geldbörse war eine von rund 1.600 Fundsachen, die im abgelaufenen Jahr im Fundbüro der Stadt Cottbus gesammelt wurden. Damit zählt sie zu einer Vielzahl von Gegenständen, die Bürgerinnen und Bürger nach dem Auffinden ordnungsgemäß abgegeben haben.
Stadt würdigt vorbildliches Verhalten
Manuel Helbig, Leiter des Fachbereiches Ordnung und Sicherheit, würdigte das Verhalten des Finders ausdrücklich. Nach seinen Worten sei es nicht ungewöhnlich, dass Geldbörsen im Fundbüro abgegeben werden. Dennoch gebühre besonderer Respekt und Lob für die Abgabe eines Portemonnaies mit einem hohen Bargeldbetrag von 730 Euro sowie den enthaltenen persönlichen Dokumenten. Dadurch sei sichergestellt worden, dass der Eigentümer seine Geldbörse vollständig zurückerhalten konnte.
Die Stadtverwaltung verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit verlorenen Gegenständen. Das Beispiel zeige, dass Fundsachen durch korrektes Handeln wieder ihren Besitzern zugeführt werden können.
Schlüssel, Fahrräder und Handys zählen zu häufigen Fundsachen
Zu den häufigsten im Fundbüro abgegebenen Gegenständen zählen nach Angaben der Stadt Schlüssel, Fahrräder sowie Turnbeutel, die in der Straßenbahn vergessen wurden. Darüber hinaus wurden im Jahr 2025 insgesamt 87 Handys beziehungsweise Smartphones im Fundbüro abgegeben.
Eher ungewöhnlich war ein Fall, bei dem über die Polizei fast 300 Waschparkmünzen im Fundbüro landeten. Auch solche Gegenstände werden registriert und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben verwahrt.
Rückgabequote und weitere Verwendung von Fundsachen
Etwas weniger als die Hälfte der im vergangenen Jahr abgegebenen Fundsachen konnte an die jeweiligen Eigentümer zurückgegeben werden. Für Gegenstände, die nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist nicht abgeholt werden, sieht die Stadt verschiedene Verwertungsmöglichkeiten vor.
So werden Fundsachen unter anderem karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt oder im Rahmen eines Freihandverkaufs verwertet. Gegenstände mit sehr geringem Wert oder in schlechtem Zustand werden nach Angaben der Stadt auch vernichtet.
Das Fundbüro der Stadt Cottbus/Chóśebuz übernimmt damit eine zentrale Rolle bei der Verwaltung, Aufbewahrung und Rückführung verlorener Gegenstände und sorgt zugleich für eine geregelte Weiterverwendung nicht abgeholter Fundsachen.
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