Im Großen Haus des Staatstheater Cottbus findet am 9. und 11. Januar das 4. Philharmonische Konzert der Saison unter dem Motto „Aus der Reihe getanzt“ statt. Wie das Staatstheater mitteilt, widmet sich das Philharmonische Orchester musikalischen Grenzgängern, dirigiert von Rasmus Baumann, Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zu „The Wreckers“ von Ethel Smyth, Franz Liszts 1. Klavierkonzert mit der Pianistin Kateryna Titova sowie Dmitri Schostakowitschs 6. Sinfonie. Der Konzertabend setzt bewusst auf Kontraste und Werke, die gängige musikalische Konventionen hinterfragen. Karten sind im Besucherservice, an der Abendkasse sowie online erhältlich.
4. Philharmonisches Konzert im Großen Haus des Staatstheaters
Das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus lädt im Januar 2026 zum 4. Philharmonischen Konzert der Saison ein. Die Aufführungen finden am Freitag, 9. Januar 2026, um 20.00 Uhr sowie am Sonntag, 11. Januar 2026, um 19.00 Uhr im Großen Haus statt. Der Konzertabend steht unter dem Motto „Aus der Reihe getanzt“ und widmet sich musikalischen Grenzgängern sowie eigenwilligen Heldengestalten.
Die musikalische Leitung übernimmt Rasmus Baumann, Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Das Programm vereint Werke dreier Komponisten, die sich in unterschiedlicher Weise von musikalischen Konventionen gelöst haben und eigenständige Ausdrucksformen entwickelten.
Werke von Smyth, Liszt und Schostakowitsch im Programm
Den Auftakt des Konzertabends bildet die Ouvertüre zu „The Wreckers“ von Ethel Smyth. Das Werk eröffnet mit dramatischer Wucht und zeichnet eine raue, von Konflikten geprägte Küstenlandschaft. Smyths Musik ist geprägt von einer kompromisslosen Ausdruckskraft und bewegt sich klanglich zwischen Sturm, Aufbegehren und innerer Spannung.
Im Anschluss erklingt Franz Liszts 1. Klavierkonzert. Das Werk verbindet virtuose Passagen mit lyrischer Verdichtung. Den Solopart übernimmt die international gefragte Pianistin Kateryna Titova. Sie ist für ihre kraftvolle und zugleich fein nuancierte Interpretation bekannt. Ihr Spiel vereint technische Präzision mit einer ausgeprägten klanglichen Gestaltung.
Nach der Pause folgt Dmitri Schostakowitschs 6. Sinfonie. Das Werk beginnt mit einem ausgedehnten Largo, das von einer melancholischen Grundstimmung geprägt ist. In den folgenden Sätzen schlägt die Musik überraschend in grell zugespitzte und groteske Klanggesten um. Schostakowitsch unterläuft damit bewusst klassische Erwartungen an die sinfonische Form und setzt gezielt Kontraste.
Ein Konzertabend zwischen Kontrasten und Grenzgängen
Das 4. Philharmonische Konzert verspricht einen Abend voller Gegensätze. Tragik und Ironie, Ernst und Überschwang stehen einander gegenüber und prägen den Charakter des Programms. Unter dem Titel „Aus der Reihe getanzt“ wird deutlich, dass musikalischer Ausdruck und Eigenständigkeit dort entstehen, wo Komponisten bewusst Konventionen verlassen.
Karten für beide Konzerttermine sind im Besucherservice des Staatstheaters Cottbus im Großen Haus am Schillerplatz, an der Abendkasse sowie online erhältlich.
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