Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal 2010 in Brandenburg rund 243 Millionen Euro für Medikamente ausgegeben. „Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einer Steigerung von über sechs Prozent“, erklärt Gerald Müller, Pressesprecher des BKK Landesverbandes Mitte. Damit liegt das Bundesland im Ausgaben-Plus über dem Bundesdurchschnitt von 5,5 Prozent. Deutschlandweit zahlten die Krankenkassen in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund 6,9 Milliarden Euro für Arzneimittel, so Müller.
Verzicht auf Mehrwertsteuer für Medikamente könnte Defizite des Gesundheitsfonds ausgleichen
Ein Verzicht auf den vollen Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel würde zumindest in diesem Jahr die Finanzen der Krankenversicherungen ausgleichen. „Ende April hatte der GKV-Schätzerkreis ein voraussichtliches Defizit des Gesundheitsfonds von 3,1 Milliarden Euro ermittelt“, erläutert Müller. Auf der anderen Seite zahlten die Krankenkassen im Jahr 2009 4,3 Milliarden Euro ausschließlich an Mehrwertsteuer für Medikamente. Allein in der Zeit von Januar bis März 2010 kostete der volle Steuersatz die Beitragszahler in Brandenburg rund 39 Millionen Euro. Ein Wegfall könnte die Finanzen der Kassen deutlich entlasten, so der BKK-Pressesprecher.
Quelle: BKK Mitte
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