Seit einer Woche gibt es im Landkreis Spree-Neiße keine neuen ASP-Fälle. Der Stand bleibt bei 12 Fällen von infiziertem Schwarzwild. Morgen geht die Suche nach verendeten Wildschweinen weiter.
Der Landkreis Spree-Neiße teilte dazu mit:
Der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest läuft unvermindert weiter. Eine positive Nachricht: Seit dem 12.10.2020 sind keine weiteren Fälle aus dem Landkreis Spree-Neiße gemeldet worden. Der Stand bleibt bei 12 Fällen von infiziertem Schwarzwild. Mehrere Wildschweine, die am Wochenende bei Unfällen ums Leben gekommen sind, werden derzeit beprobt.
Suche im Kerngebiet geht morgen weiter
Um das Ausbreiten der Tierseuche zu stoppen, geht das Suchen und Bergen nach verendeten Wildschweinen am morgigen Dienstag weiter: Ab Sembten in der Gemeinde Schenkendöbern startet ein Trupp aus Helfenden, um die abgeernteten Flächen der Maisfelder nach verendeten Tieren abzusuchen. Landrat Harald Altekrüger: „Das Kerngebiet sowie die Weiße Zone ist mit der Unterstützung von Bundeswehrsoldaten fußläufig nahezu komplett nach Wildschweinkadavern abgesucht. Schwerpunktmäßig geht nun die Suche auf frisch abgeernteten Maisfeldern weiter. Hierfür steht für morgen ein Such- und Bergungstrupp bereit. Ich danke allen, die sich an dieser wichtigen Arbeit beteiligen.“ Weiterhin regelmäßig im Einsatz sind außerdem Flugdrohnen mit Wärmebildkameras.
Fallwildmeldung
Sollten Privatpersonen ein totes Wildschwein entdecken, sollten sie bitte zwingend Abstand zum Kadaver halten und ihn unter keinen Umständen berühren. Der Fund ist umgehend dem Kreisveterinäramt mit möglichst genauer Beschreibung des Fundortes zu melden, Telefon: 03562 / 986 18301 oder außerhalb der Dienstzeiten der Leitstelle Lausitz unter 0355 / 632330.
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Red. / Presseinfo
























